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Das erste Treffen

Smalltalk richtig gemacht

Beim ersten Treffen verschlägt es Ihnen die Sprache? Ihr Wortschatz schrumpft vor Aufregung auf Neandertaler-Niveau? Dann kann Ihnen eine ebenso viel degradierte wie wirkungsvolle Kommunikationswunderwaffe helfen: der Smalltalk. Wie Sie am erfolgreichsten plaudern.

Smalltalk richtig gemacht © iStock

Sie finden Smalltalk oberflächlich und sinnlos? Damit sind Sie nicht allein. Die kleine Plauderei zwischendurch können viele Menschen nicht gut leiden. Zu unrecht: Smalltalk ist wichtig fürs alltägliche Miteinander - und ein tolles und wirkungsvolles Werkzeug, um mit Fremden auf erste Tuchfühlung zu gehen. Oder glauben Sie, dass sich die Freudsche Traumdeutungstheorie eher für ein Kennenlerngespräch eignet als der Tatort vom Sonntagabend? Mit ziemlicher Sicherheit werden Sie mit Letzterem besser landen. Und für die "schweren" Themen haben Sie - wenn alles gut läuft - später immer noch genug Zeit. Legen Sie also Ihre Vorurteile beiseite und betrachten Sie den Smalltalk als das, was er ist: ein bewährtes Kennenlernvehikel.

Vorbereitung macht den Meister

Keine Angst: Sie müssen weder Gedichte noch Vokabeln auswendig lernen, um sich für den Smalltalk fit zu machen. Wichtig ist nur: Gehen Sie mit einer positiven Einstellung in das Treffen. Machen Sie sich deutlich, dass Ängste vor allem Resultat Ihrer negativen Zukunftsvorhersage sind. In solchen Situationen malen wir uns nämlich aus, was alles schiefgehen könnte. Der andere könnte uns auslachen, uns einen Korb geben, uns heimlich mit dem Handy filmen und den Film bei "Verstehen Sie Spass?" einreichen. Das meiste davon ist unwahrscheinlich, einen Korb können Sie allerdings schon kassieren. Na und? Wenn Sie sich von der Furcht davor leiten lassen, kommen Sie gar nicht erst in eine Situation, in der sich die Dinge womöglich ganz rosig entwickeln. Und von einer Vorstellung sollten Sie sich verabschieden: Im Smalltalk geht es nicht darum, irgendwelche Preise zu gewinnen. Sie müssen also nicht besonders witzig oder besonders intellektuell sein. Ganz normal, lautet die Devise!

Nahe liegende Gesprächsthemen wählen

Nun stehen Sie Ihrer Parship-Bekanntschaft gegenüber. In einer Bar, in einem Park, im Zoo. Die Begrüssung haben Sie hinter sich - womit leiten Sie das Gespräch nun am besten ein? Schauen Sie sich einfach um, denn die nahe liegenden Themen sind meist die besten. Wissenschaftliche Untersuchungen haben zudem ergeben, dass wir uns für den Inhalt eines Gesprächseinstiegs kaum interessieren. Wichtig ist nur, dass er stattfindet. "Wie gefällt Ihnen diese Bar?", "Welches ist deine liebste Jahreszeit?", "Wie schmecken Ihnen die Wachteln?" - solche situationsbezogene Eingangsfragen eignen sich hervorragend zum Gesprächsbeginn. Sie stellen eine erste Gemeinsamkeit her und sind leicht zu beantworten, so dass Ihr Gegenüber eine eventuelle Gesprächsblockade leicht beiseiteräumen kann.

Wird es regnen? Oder scheint die Sonne?

Jeder interessiert sich dafür, jeder kann mitreden. Auch wenn es albern klingt: Das Wetter ist ein hervorragendes Smalltalk-Thema. Sie brauchen nur aus dem Fenster zu schauen und haben schon Stoff für eine halbe Stunde angeregte Plauderei. Gut, nach einer halben Stunde sollten Sie eventuell mal ein anderes Thema anschneiden, aber Sie werden sehen: Das wird sich dann von selbst ergeben. Vom Wetter kommen Sie zum Unwetter, vom Unwetter zum Wandern, von dort zum Lieblingsurlaub und so weiter. Was auch immer gut funktioniert: Gleich auf die Gemeinsamkeiten gehen. In Ihrem Fall ist es Parship.ch. Fragen Sie doch Ihr Gegenüber, welche Erfahrungen er oder sie gemacht oder was sie/er Lustiges erlebt hat. Es versteht sich von selbst, dass private Daten von anderen Mitgliedern und Dinge, die diese Ihnen anvertraut haben, dabei nicht ausgeplaudert werden.

Ein weiteres Topthema: Ihr Gegenüber

Wetter, die Situation, Gemeinsamkeiten - nun haben Sie schon eine ganze Menge Anregungen für Ihr Gespräch. Die Beste aber kommt jetzt: Ihr Gegenüber selbst. Sobald Sie sich für Ihr Gegenüber interessieren, finden Sie Gesprächsthemen im Überfluss. Durch das Parship-Profil und den bisherigen Kontakt wissen Sie schon ein paar Details aus seinem/ihrem Leben. Fragen Sie nach: Warum sammelt sie ausgerechnet Füller? Wie funktioniert eigentlich so ein Gabelstapler? Hatte er auch schon in der Schule die Ihnen so sympathische "Sport ist Mord"-Einstellung? Das sind die Topthemen, denn jeder mag es, wenn man sich für ihn interessiert. Falls Ihnen dennoch der Gesprächsstoff ausgeht: Aktuelle Nachrichten, neue Filme oder Bücher, Kleidung, Frisuren - Themen gibt es wie Sand am Meer. Nur einige Kleinigkeiten sollten Sie vermeiden: Witze können problematisch sein, denn nicht jeder hat den gleichen Humor. Ebenso kommt Negatives, Nörgeliges und zu viel Ich-Bezogenheit nicht gut an.

So halten Sie das Gespräch am Laufen

Was tun, wenn das mit einigem Schwung gestartete Gespräch plötzlich ins Stocken gerät? Da helfen wiederum ein paar kleine Tricks. Stellen Sie Ihrem Partner zum Beispiel möglichst nur sogenannte offene Fragen. Fragen also, die nicht einfach mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden können. "Was denken Sie über ...?", "Wie finden Sie ...?" oder "Weshalb bist du damals ...?" - sind Bespiele für solche Fragen. Ausserdem wichtig: Gut zuhören. Häufig kommt es gar nicht so sehr darauf an, was Sie sagen, sondern vielmehr darauf, welche Aufmerksamkeit Sie dem anderen schenken. Das hilft Ihnen auch noch in anderer Hinsicht: Wenn Sie genau darauf achten, was der andere erzählt, fallen Ihnen auch kleine Details auf, zu denen Sie bei Gelegenheit nachhaken können.

Mehr als Worte

Mit der Sprache ist zwar (eventuell) alles gesagt, aber noch nicht alles getan. Wenn Sie mit Ihrer Bekanntschaft flirten möchten, brauchen Sie dazu auch Ihren Körper: Wichtig ist etwa der Blickkontakt. Schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen. Nicht ständig, aber auch nicht zu selten. Zugewandte Körpersprache wirkt ebenfalls sympathisch und offen. Und wenn dann alles gut gegangen ist, Sie über das Wetter zueinander gefunden haben wie Millionen Menschen vor Ihnen - dann können Sie auch endlich Ihre Theorie zur Freudschen Traumdeutungstheorie zum Besten geben, ohne Ihre neue Liebe in die Flucht zu schlagen.

Martin Schaefer/Parship

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