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Wie Sie Ihre schlechte Laune überlisten

Du bist, was du denkst. Wer ohne Grund schlechte Laune hat, kann etwas dagegen tun: Denn wir können unser Denken beeinflussen - und damit auch unsere Laune.

Lächelnde junge Frau Du bist, was du denkst  –   © fotolia

Kennen Sie diese Tage, an denen die Welt irgendwie kopfzustehen scheint? Sie öffnen nach unruhigem Schlaf die Augen und wissen bereits beim ersten Atemzug, dass dieser Tag kein guter wird. Und das Schlimmste: Es gibt eigentlich keinen ersichtlichen Grund dafür - manchmal nicht einmal schlechtes Wetter, auf das man alles schieben könnte.

Wie gut, dass der Mensch ein reflektierendes Wesen ist, das nicht jedem Schicksal machtlos gegenübersteht. Bereits der römische Kaiser Marcus Aurelius erkannte, dass Seele und Charakter eines Menschen von seinen Gedanken geprägt werden. Wer gelernt oder sich angewöhnt hat, pessimistisch zu denken oder auf bestimmte Dinge negativ zu reagieren, der zieht sich und seine Laune selbst herab. Wer sich hingegen die Mühe macht, die eigenen Gedanken zu hinterfragen, kann sie so in neue - und positive - Bahnen lenken.

Wenn Ihnen das nächste Mal eine unsichtbare Laus über die Leber gelaufen ist, versuchen Sie doch einmal Ihrer schlechten Laune mit folgenden Gedanken und Fragen die Grundlage zu nehmen - je öfter Sie sich diese Fragen bewusst beantworten, desto langfristiger verändert sich Ihr Denken.

Worüber sind Sie glücklich? Und wo verbieten Sie sich das Glück?

Besonders die letzte Frage zielt darauf ab, dass viele Menschen das Gefühl haben, Glück nicht zu verdienen. Dies kann einerseits an der Erziehung liegen, andererseits aus einem schlechten Gewissen resultieren, dass es anderen Menschen schlechter geht. Zählen Sie auf, worüber Sie glücklich wären, wenn Sie es nur wollten und sich erlaubten.

Wo in meinem Leben gibt es Liebe?

Nicht selten hat unsere schlechte Laune mit einem unbewussten Gefühl zu tun, ungeliebt zu sein oder sogar einsam. Wenn Sie sich jedoch bewusst hinsetzen und aufschreiben, wer in Ihrem Leben Sie schätzt und liebt und mit wem es Ihnen genauso geht, werden Sie sehen, dass es mehr Freunde und liebe Menschen in Ihrem Leben gibt, als Sie glauben.

Worauf in Ihrem Leben sind Sie stolz?

Vergegenwärtigen Sie sich doch einmal alles, worauf Sie stolz sein können, anstatt nur die Dinge zu sehen, die schief gegangen sind. Ob das nun Ihre Kinder, die Arbeit, ein gut gelungenes Projekt oder eine schöne Idee ist - es gibt meist mehr, auf das man stolz sein kann, als geglaubt.

Wofür können Sie dankbar sein?

Das muss nichts Herausragendes sein. Allein die Tatsache, ein Dach über dem Kopf oder jeden Tag eine Aufgabe zu haben, sind Dinge, die nicht selbstverständlich sind. Aber auch ein liebenswerter Charakterzug, gesunde Kinder, ein wundervoller Partner oder die eigene Gesundheit sind Gründe, dankbar zu sein.

Schöne Erinnerungen aufrufen

Was wir sonst in Fotoalben oder nostalgischen Kästchen sammeln, hat unser Gehirn immer parat: Situationen und Momente, die uns als schöne Erinnerung geblieben sind. Rufen Sie sich bei schlechter Laune Ihre ganz persönliche Top Ten ins Gedächtnis.

Wer am Tag zehn Minuten positives Denken übt, kann sich ganz leicht zum Optimisten umerziehen. Aber auch, wer nur Erste Hilfe bei akuter schlechter Laune leisten will, tut sich mit diesem bewussten Gehirnjogging etwas Gutes.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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