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Single-Leben

Wenn das Single-Sein nervt

Jeder hat mal trübe Tage - egal ob Single oder liiert. Doch wann leiden Singles am ehesten am Solo-Dasein? Schieben Männer in anderen Situationen Frust als Frauen? Resultate einer repräsentativen Parship-Umfrage.

Wenn das Single-Sein nervt

Ein Regentropfen nach dem anderen klatscht gegen die Fensterscheibe. Ein Wetter, bei dem man nicht mal den sprichwörtlichen Hund vor die Tür jagen würde. In dieser Situation empfinden es viele Singles als unangenehm, keinen Partner zu haben, der auf dem Sofa mit ihnen kuschelt oder einfach da ist: Bei der diesjährigen Single-Studie von Parship nannten von über tausend Teilnehmern (18-60 Jahre) 44 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer schlechtes Wetter als einen Tiefpunkt im Single-Leben. Ein Glück, dass die schöneren Jahreszeiten vor der Tür stehen! Durchgeführt wurde die erste repräsentative Untersuchung zu Soziodemographie und Einstellungen von Singles vom Düsseldorfer Marktforschungsinstitut Innofact.

Am schlimmsten bei Traurigkeit

Sogar noch häufiger stört ihr Single-Dasein beide Geschlechter, "wenn ich traurig bin": 61 Prozent der männlichen und 65 Prozent der weiblichen Singles vermissen beim seelischen Durchhänger einen Partner. Zumindest besteht die Hoffnung, dass Zukunftsängste oder auch die Trauer über eine weggelaufene Katze zu zweit besser zu ertragen wären. Auf Platz zwei der frustrierenden Gelegenheiten: Feiertage wie Ostern, Weihnachten und Silvester. Wenn bei all den Doppelgespannen im Bekanntenkreis, jedenfalls dem Klischee nach, eitel Sonnenschein herrscht, rote Rosen, Nougat-Eier und Neujahrsküsse verteilt werden, sind bei den Solisten 54 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen genervt.

Männer nicht gern allein zu Hause

Interessant: Es stört Männer mehr, Abende zu Hause ohne Partner verbringen zu müssen (45 Prozent), während Single-Frauen sich in ihren vier Wänden offenbar wohler fühlen (nur 35 Prozent bewerten diese Situation als negativ). Männer vermissen eine Partnerin auch weitaus häufiger beim Kochen oder Essen (34 Prozent gegenüber 24 Prozent) - ein Schelm, wer dabei an mangelnde Kochkünste des starken Geschlechts denkt ... Frauen fehlt der Partner speziell bei Krankheit (39 Prozent, Männer: 31 Prozent) - und ganz besonders, wenn schwere Arbeiten wie ein Umzug oder Reparaturen anstehen (34 Prozent, Männer: 10 Prozent).

Die geheimen Waffen der Singles

Befragt nach ihren Geheimwaffen gegen einen Durchhänger, wurde von jedem zweiten Single, bei den Frauen sogar von fast 70 Prozent, das Gespräch mit dem besten Freund bzw. der besten Freundin genannt. Musikhören steht bei beiden Geschlechtern recht hoch im Kurs (41 Prozent). Ansonsten greifen Frauen lieber zum Buch (47 Prozent, Männer: 33 Prozent), während Männer, nach Obigem wenig überraschend, ihr Heil gern "draussen", in Bars, Kneipen und Diskos suchen (39 Prozent, Frauen: 27 Prozent). Durchaus klischeegemäss verwöhnen sich 34 Prozent der weiblichen Singles (gegenüber nur wenigen Männern) auch gern mit einer ausgedehnten Shoppingtour oder einem Wellness-Programm (23 Prozent) - Stimmungsaufheller, die auch bei schlechtem Wetter wirken.

Annemarie Lüning/Parship

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