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Single-Leben

Mütter auf der Suche nach Liebe

Die Angst, der neue Partner könne sich nicht mit ihren Kindern vertragen, ist für viele Single-Mütter ein Problem.

Glückliche Familie Eine solche Harmonie ist nicht selbstverständlich  –   © fotolia

Single-Mütter auf Partnersuche stehen vor einem doppelten Problem: Einerseits suchen Sie den perfekten Partner für sich selbst, andererseits tragen Sie bei der Partnerwahl auch die Verantwortung gegenüber Ihrem Kind. Für viele Frauen eine Hürde, die Ihnen die Partnersuche unnötig erschwert.

Der Mann mit Kindern

Die Überlegung liegt nahe, dass es einfacher wäre, gezielt nach einem Mann zu suchen, der ebenfalls Kinder hat. Je nachdem, wie gross oder klein seine Kinder sind, kennt er die Tücken der verschiedenen Altersstufen, weiss um Problematiken und Sorgen des Elternseins und kennt die Priorität, die Sie ihren Kindern einräumen. Das alles mag wohl stimmen, doch zeigen Umfragen auch, dass sich die meisten Single-Männer durchaus vorstellen können, eine Beziehung mit einer Frau einzugehen, die schon Kinder hat. Warum also die Auswahl an Männern unnötig einschränken?

Das erste Date: Wie viel Kind ist gut?

Dass Ihr Kind in Ihrem Leben die Hauptrolle spielt, wird wohl auch jedem Nicht-Vater klar sein. Und genau darin besteht für viele Männer auch die Angst: So, wie sie nicht nur als Mutter, sondern vor allem auch als Frau wahrgenommen werden wollen, möchte der Mann nicht nur Versorger und Ersatz-Vater sein. Genau so sollten Sie sich auch verhalten. Wer nicht in der Meta-Ebene mit diesen Ängsten umgehen kann oder möchte, der sollte darauf achten, die Kinder beim ersten Date thematisch nicht in den Vordergrund zu rücken. Zunächst kommt es darauf an, dass Sie und der Mann auf einer Wellenlänge liegen. Lernen Sie sich erstmal kennen - alles andere klären Sie später.

Der Mann und Ihr Kind

Irgendwann stellt sich immer die Frage, wann Sie Kind und Mann miteinander bekannt machen sollen. Den allgemeingültigen richtigen Zeitpunkt dafür gibt es nicht. Letztlich kennen Sie Ihr Kind am Besten - ihm jeden Mann, den Sie daten, sofort vorzustellen, auch, wenn dieser nach ein paar Wochen wieder verschwindet, ist genauso wenig ratsam, wie das Gegenteil davon: Den Mann dann vorzustellen, wenn zwischen Ihnen beiden bereits grosse Vertrautheit und Verliebtheit herrschen. Kinder sind extrem feinfühlig, eine tiefe Verbindung zwischen Ihnen und dem Mann könnte unnötige Verlustängste bei Ihrem Sprössling hervorrufen. Besonders dann, wenn die Trennung oder der Verlust seines leiblichen Vaters noch nicht gänzlich verarbeitet sind.

Feinfühligkeit

Doch mit dem Vorstellen ist es nicht getan. Egal, wie vorsichtig Sie es angehen: Ein neuer Mann ist für die meisten Kinder zunächst ein Eindringling. Machen Sie viel gemeinsam - und davon so wenig wie möglich in Ihren eigenen vier Wänden - denn das Zuhause sollte Kindern immer Stabilität und Sicherheit vermitteln. Sollte es nicht auf Anhieb zwischen Ihren Kindern und Ihrem neuen Partner funken, haben Sie Geduld: Beide Seiten müssen sich erst einmal daran gewöhnen, dass Sie kein Monopol (mehr) auf Sie haben. Ihr Kind hat Angst, Sie zu verlieren, der Mann hat Angst, sie gar nicht erst zu gewinnen. Doch ob Kind oder Mann: Mit offenen Gesprächen, in denen die Gefühle aller Beteiligten (auch Ihre eigenen!) honoriert und geachtet werden, lässt sich so ein Übergang leichter gestalten.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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