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Single-Leben

Liebe unter Kollegen - jeder 5. hat schon mal

Die Liebe im Büro ist doch besser als ihr Ruf!

Paar am gemeinsamen Arbeitsplatz Gemeinsame Arbeit, gegenseitige Liebe  –   © fotolia

Gerade wenn man sich morgens nochmal gemütlich aneinandergekuschelt und im Halbschlaf die wärmende Hand des anderen genommen hat, klingelt der Wecker. Ein grausames Erwachen ohne Ausweg, denn die Pflicht ruft: Vor Ihnen liegen acht bis zehn Stunden Arbeit. Und viel schlimmer: acht bis zehn Stunden ohne den geliebten Partner. Gerade für schwer Verliebte ist so ein Trennungsschmerz die Hölle.

Aber auch in langjährigen Beziehungen, in denen das Kribbeln nicht mehr ganz so frisch ist, kann die Eingespanntheit im Job ein Problem werden.

Welch Segen für die Paare, die mit einem Kollegen liiert sind. Neben einem gemeinsamen Arbeitsweg bleibt vor allem das Bussi zwischendurch: in der Kantine beim gemeinsamen Mittagessen oder im Aufzug, wenn niemand zuschaut. Liebe am Arbeitsplatz kann so schön sein.

Die Vorteile liegen ja auch klar auf der Hand: Wer sich in einen Kollegen verliebt, kennt diesen unter Umständen schon etwas länger. Man weiss um sein Verhalten in Gruppen, hat vielleicht schon mal privat geplauscht und sich auf diese Weise ganz zwanglos kennenlernen können. Es kauft halt niemand gern die Katze im Sack.

Auch bei Problemen in der Firma kann man auf grösseres Verständnis vom Partner hoffen - dieser kennt die (Arbeits-)Bedingungen, vielleicht den Chef, der Ärger macht oder den Kollegen, der unzuverlässig ist. Man weiss um Firmenphilosophie und Projektabläufe. All das kann von Vorteil sein, wenn der Job einem zeitweise über den Kopf wächst.

Und trotz aller Unkenrufe der Kritiker, dass man Privates und Berufliches trennen sollte und es der Partnerschaft auf Dauer nicht gut tut, wenn man nur noch "zusammengluckt", sind erstaunlich viele Arbeitnehmer dem Thema "Liebe am Arbeitsplatz" gegenüber positiv eingestellt. Dies ergab eine Forsa-Studie, die im Auftrag des Business-Netzwerks "Xing" erstellt wurde. 1001 Arbeitnehmer befragte man dafür und das Ergebnis zeigt: Liebe unter Kollegen ist nichts Ungewöhnliches. So gab jeder fünfte Befragte an, sich schon einmal in einen Kollegen verliebt zu haben. Jeder Siebte hat sogar die grosse Liebe am Arbeitsplatz gefunden.

Insgesamt stehen Männer einer kollegialen Affäre positiver gegenüber als die Frauen: Von den Herren, die sich bisher noch nicht im Büro verliebt haben, könnten sich 44 Prozent durchaus vorstellen, eine Beziehung mit einem Kollegen beziehungsweise einer Kollegin einzugehen - bei den Damen waren dies nur 37 Prozent. Eindeutig hingegen war, dass die Offenheit gegenüber der Liebe am Arbeitsplatz bei den jüngeren Befragten grösser war.

Nun könnte man meinen, dass es so etwas wie ein ungeschriebenes Tabu ist, dass sich zwischen Chef oder Chefin und Angestellten eine Liebe entwickelt. Immerhin werden solche Geschichten aufgrund der Hierarchie-Verhältnisse stets als etwas "anrüchig" gewertet. Doch weit gefehlt! Von Seiten der Chefetage gibt es da nur wenig Bedenken: 47 Prozent der Führungskräfte sind gegenüber einer Partnerschaft mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin durchaus offen. Von denen hat sich jedoch nur jeder zehnte Befragte für den Chef oder die Chefin interessiert.

Die Branche mit der höchsten Liebesquote ist das Gesundheits- und Sozialwesen: 22 Prozent der Befragten gaben an, schon mal in einer Partnerschaft mit einem Kollegen gewesen - oder noch immer mit ihm liiert - zu sein.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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