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In ein grüneres Viertel umziehen zum Glück?

"Go Green" - das gilt nicht länger nur für die Ernährung, sondern auch für den Wohnort. Denn britische Forscher fanden in einer Langzeitstudie heraus, dass die Umgebung, in der ein Mensch lebt, einen erheblichen Einfluss auf sein Wohlbefinden hat.

Junge Frau in Natur Macht Landleben glücklicher?  –   © fotolia

Achtzehn Jahre lang dokumentierten die Forscher den Wohnort, die psychische Gesundheit und die Zufriedenheit von zehntausend Probanden in Grossbritannien. In regelmässigen Abständen wurden diese dabei befragt, wie gestresst oder psychisch angegriffen sie sich fühlen und wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind.

Im Vergleich mit anderen erfreulichen Faktoren und Ereignissen des Lebens war das Ergebnis eindeutig: Menschen, die in der Nähe von Parks oder Wäldern lebten, waren deutlich zufriedener, als Menschen, die hauptsächlich von Gebäuden umgeben sind. Verblüffend: Eine Hochzeit zum Beispiel trägt nur unwesentlich - nämlich dreimal so stark - zur Zufriedenheit bei, wie ein Wechsel der Wohnumgebung "von grau zu grün". Doch warum ist das so? Sind es tatsächlich die Grünflächen selbst, oder sind in grüneren Vierteln die Menschen einfach netter? Darauf gibt die Studie leider keine Antwort. In Teilen ist dieser Zusammenhang aber auch selbsterklärend.

Risikofaktor Stadt

Natürlich birgt eine Stadt viel Lebendiges, wie zum Beispiel ein reichhaltiges Kulturleben, eine grössere Toleranz der Mitmenschen als beispielsweise auf dem Land, bessere Arbeitschancen und einen regen Freundeskreis. All‘ das sind Einflüsse, die sich auch auf das Seelenleben positiv auswirken, sie sind aber zugleich auch Stressfaktoren. So leiden Menschen in Ballungszentren deutlich häufiger an Depressionen oder Schizophrenie als ihre ländlichen Mitmenschen.

Und auch die Schadstoffe und Umweltgifte tragen sicher ihren Teil dazu bei, dass es vielen Menschen körperlich nicht so gut geht, wie es ihnen auf dem Land ginge. Und der Zusammenhang zwischen körperlichem und seelischem Wohlbefinden ist ja nun unbestritten.

Dennoch kann nicht jeder Mensch frei entscheiden, ob er auf dem Land oder in der Stadt wohnen möchte. Wenn der Job, die Liebe oder das eigene soziale Umfeld oder das der Kinder in der Stadt verankert sind, muss anders Abhilfe geschaffen werden. Aber wie bekommt man sein (Stadt-)Leben grüner?

Die Wohnungswahl

Auch innerhalb ein und derselben Stadt gibt es riesige Unterschiede: Plattenbau, Ghetto, Stadtrand oder direkt am Naherholungsgebiet - wo genau Sie in Ihrer Stadt wohnen, ist Ihre Entscheidung. Die Studie der Briten zeigt, dass die Zufriedenheit der Probanden nach einem Wechsel in ein grüneres Viertel sogar für die kommenden Jahre (!) anstieg.

Kurzurlaub

Die Natur kann aber auch ohne Umzug in das eigene Leben integriert werden. Auch Grossstädte sind irgendwo zu Ende, und nicht selten beginnt dann die grüne Oase: Landschaft und Natur, so weit das Auge reicht. Für Körper, Geist und Seele ist das eine Wohltat. Fahren Sie doch einfach mal mit ihren Lieben raus, spazieren Sie an der frischen Luft oder lassen Sie die Füsse in einem See baumeln.

In vielen Grossstädten muss man dafür nicht einmal weit fahren. Schon aus geschichtsgeografischen Gründen sind Städte an Flüssen (und damit auch Seeflächen) angesiedelt worden. Suchen Sie die grüne Seite Ihrer Stadt und schauen Sie, wie gut es Ihnen tut.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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