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Single-Leben

Der sportliche Traumpartner - Fluch oder Segen?

Aktiv, sportlich, durchtrainiert - das wünschen sich die meisten, wenn sie an ihren zukünftigen Partner denken. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.

Frau beim Bauchtraining Sport ist Mord - nicht für sie!  –   © fotolia

Wer sich mit einem Profil im Internet präsentiert, um möglichst bald die grosse Liebe zu finden, hat sich sicherlich auch schon mal mit der Frage beschäftigt, welcher Typ Mann oder Frau eigentlich beim anderen Geschlecht besonders gut ankommt. Ist es bei Männern der Prototyp der blonden, langhaarigen und kurvigen Frau, die treu und anschmiegsam und im Bett eine Granate ist?

Und als männliches Pendant der durchtrainierte Adonis mit dem feurigen Blick, der nur Augen "für die Eine" hat?

Natürlich gibt es keine allgemeingültige Antwort, aber bestimmte Attribute hört man unter den Singles verdächtig oft. So auch den Wunsch, der neue Partner möge möglichst sportlich sein. Doch was steckt wirklich dahinter? Was macht einen sportlichen Menschen so anziehend und warum ist es vielleicht bei genauerem Hingucken gar nicht so eine tolle Sache mit der Sportlichkeit?

Projektion

Zunächst einmal wird mit einem sportlichen Menschen ein gesunder Mensch assoziiert. Jemand, der sich bewegt und seinen Körper benutzt, statt tief gebeugt vor einem Computer zu altern oder mit einer Tüte Chips auf dem Sofa zu versauern. Wer Sport treibt, neigt weniger zu Übergewicht, weil er einen höheren Kalorienverbrauch hat. Sportliche Menschen sind unternehmungslustig und wirken lebensbejahend. Sie sind ausgeglichener und ganz nebenbei ist es der sportliche und gut trainierte Körper, der unserem westlichen Schönheitsideal entspricht.

Etwas anders verhält es sich, wenn bei der Wunschliste für den möglichen Partner die eigene Unsportlichkeit eine Rolle spielt. Wer nicht gerade von Haus aus eine Sportskanone ist, wird immer wieder mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen haben. Da der Mensch dazu neigt, bei anderen zu kritisieren, was ihm an sich selbst nicht gefällt und Erwartungen zu stellen, die er selbst nicht erfüllen kann, kann die Suche nach einem sportlichen Partner auch den Wunsch ausdrücken, selbst aktiver zu sein und etwas Regelmässigkeit in die Bewegung zu bekommen.

Der Preis

Alles in allem also keine schlechte Idee, sich nach einem sportlichen Partner umzusehen: attraktiv und vielleicht der Schlüssel zum eigenen (sportlichen) Glück. Wäre da nicht die Kehrseite der Medaille - denn alles hat seinen Preis.

Wer nämlich Wert auf einen wirklich aktiven Partner legt, muss damit rechnen, dass dieser sein Training durchaus ernst nimmt, sprich neben Job und Sport wenig Zeit hat für die Partnerschaft. Bei bestimmten Sportarten kommt dazu noch das hohe Verletzungsrisiko. So sind Fussballer zum Beispiel deutlich öfter verletzt, als es Menschen sind, die Yoga betreiben. Für den Partner heisst das dann: Mitleid haben, Rücksicht nehmen und das Gejammer ertragen.

Und obwohl Studien immer wieder belegen, dass sportliche Singles die begehrteren Singles sind, gilt das für manchen Mann nur eingeschränkt: Während Frauen sich dem Sport zuwenden, um gesund und schlank zu bleiben und Stress abzubauen, steht für Männer der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund. Lernen sie nun eine Frau kennen, die ihnen sportlich überlegen ist, so ist das für viele Männer ein wahres No Go.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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