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Partnerwahl bleibt Ländersache

Die Deutschen sind zwar Reiseweltmeister, suchen die Liebe aber nach wie vor am liebsten in eigenen Landen. Spanier und Briten dagegen schauen eher einmal über den Tellerrand. Parship hat eine Million Suchprofile ausgewertet.

Partnerwahl bleibt Ländersache

Ob bei der Urlaubsplanung oder auch bei der Arbeitsplatzsuche: Es zieht uns oft ins europäische Ausland. Das gilt jedoch noch nicht im gleichen Maße für die Partnersuche. Auch wenn viel über Multikulti-Liebe gesprochen wird und sich viele bei der Partnersuche als offen einschätzen, zeigt eine länderübergreifende Analyse des Suchverhaltens europäischer Singles andere Ergebnisse: Auch 50 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge und trotz gemeinsamer Währung suchen Singles am ehesten in der Heimat. So das Resultat eines Ländervergleichs, für den Parship die Suchprofile von knapp einer Million Mitgliedern in zehn europäischen Staaten ausgewertet hat.

Nachbarn, ja bitte!

Am ehesten riskieren Partnersuchende noch den Blick in unmittelbar angrenzende Nachbarstaaten. Schließlich kann die Distanz dorthin geringer sein als zu einem Kontaktpartner am anderen Ende des eigenen Landes. Aber auch die Sprache und ähnliche kulturelle Wurzeln spielen eine Rolle. So schaut sich rund ein Drittel der deutschen Singles auch in Österreich oder der Schweiz nach einem Partner um. Ähnlich im niederländischen Sprachraum: Belgier richten ihre Blicke verstärkt ins nördliche Nachbarland und umgekehrt. Auch romanische (Sprach-)Wurzeln verbinden - Italiener und Franzosen suchen verstärkt untereinander sowie in Spanien nach dem oder der Richtigen.

Spanier und Engländer am europäischsten

Die spanischen Singles sind die wahren Vorreiter der europäischen Integration: Sie suchen über alle Grenzen hinweg nach dem passenden Pendant, ohne dabei auf sprachliche, räumliche oder kulturelle Nähe zu achten. Beispielsweise suchen rund 30 Prozent der Spanier einen Partner (auch) in Deutschland, und fast alle europäischen Parship-Länder schneiden bei ihnen ähnlich gut ab. Doch auch - Überraschung! - die in der Politik wenig pro-europäischen Briten preschen in der Liebe vor. Insbesondere der südländische Charme (oder das gute Wetter auf dem Kontinent?) scheint es ihnen angetan zu haben: Insgesamt 43 Prozent der britischen Singles sind auch für Kontakte nach Spanien, Italien und Frankreich offen.

Noch kein Alltagsmodell

"Wir denken und handeln in vielen Dingen europäisch - wir trinken Espresso, essen Paella und fahren nach Schweden zum Wandern. Doch die europaweite Suche nach der Liebe ist noch kein Alltagsmodell. Ein Jobwechsel nach London fällt vielen leichter, als für den Partner ins Ausland zu gehen. Es scheint der Liebe eine 'Garantie' zu fehlen, wie es beim Arbeitsvertrag der Fall ist. Hinzu kommen sprachliche Barrieren und mobile Trägheit. So ist ein erstes Date in Barcelona vielen Singles hierzulande eine zu hohe Investition in die Zukunft, die noch dazu unsicher ist", so Parship-Psychologin Nicole Schiller. Und trotzdem: Es gibt bereits einige "länderübergreifende" glückliche Parship-Paare. Vielleicht ja Vorreiter eines Trends?

Annemarie Lüning/Parship

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