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Liebe und Fussball

Vorbei sind die Zeiten, in denen Fussball eine Männerdomäne war. Das moderne Paar lernt sich sogar beim Kickern kennen. Doch was, wenn man damit nichts am Hut hat? Unser Kolumnist empfiehlt Curling-Vereine ...

Liebe und Fussball

Eins ist sicher: Die Männerdomäne "Fussball" wackelt. Wenn sie nicht sogar schon umgekippt ist. Die Spiele der Frauennationalmannschaft werden im Fernsehen (!) übertragen. Und besonders zu WM-Zeiten fachsimpeln Frauen wie Männer gleichermassen über die spielerischen Qualitäten von Trinidad & Tobago und die Vorzüge der 3-2-5-Aufstellung unter Berücksichtigung moderner Abseitsfallenstrategien. Dass die Schwerpunkte dabei leicht divergieren (Männer: Fakten, Fakten, Fakten; Frauen: Fussballerwaden und Pavel Nedved), ist beruhigend - zeigt es doch, dass wenigstens ein Rest an Geschlechterunterschied erhalten bleibt. Dennoch sind die Zeiten schwierig geworden, vor allem für einen Typus: den nicht-fussballinteressierten, paarungsbereiten männlichen Single.

Fussball und Liebe, das gehört heute zusammen wie früher, sagen wir mal, Schmachten und rote Rosen. Oder Hochzeit und Brautkleid. Oder eben Fussball und Männergesellschaft. Aber heute ... Ein Blick in den Bekanntenkreis genügt: Mein Freund Stephan etwa hat eine neue Freundin. Seit einem halben Jahr sind die beiden ein Herz und eine Seele. Die Hochzeit ist auf Herbst angesetzt. Und wo haben die beiden sich kennen gelernt? Nicht im Internet, nicht auf einer Brautschau, nicht in der Disko! Nein, es war bei einem Kickerturnier, wo sich Stephans Equipe dem Damenteam "Beck's Ladies" geschlagen geben musste. Und während seine zukünftige Braut ihm die Bälle ins Tor donnerte, war es um Stephan geschehen. Ein anderer Fall: Gregor. Der wollte eigentlich nur mit seinen Kumpels in Ruhe Fussball gucken, in der Kneipe. Früher eine reine Männerveranstaltung. Und heute? Ein Heiratsmarkt, eine Kuppelbude! Bereits beim 1:0 lagen sich Gregor und Katrin in den Armen. Kollektives Fantum verbindet. Wie auch Fussball-Sammelbildchen: Beim Tausch von Ronaldinho gegen Michael Ballack kam mein alter Ausgehkumpel Hans mit Marissa ins Gespräch. Nun geht er mit ihr aus. Das nennt man wohl: das Nützliche mit dem Fortpflanzenden verbinden.

So sind sie nun alle - Fussball sei Dank - unter der Haube. Und ich? Seit ich damals als Achtjähriger aus der Mannschaft des SC Langenhorn flog, weil Trainer von Deuten mein spielerisches Talent verkannte, ist mein Verhältnis zum Fussball dauerhaft versaut. Mir bleiben also zwei Alternativen: allein bleiben oder die Parship-Profile nach anderen Fussball-Desinteressierten durchforsten und die erste Interessengemeinschaft "Curling"gründen, um dann bei einem besonders gelungenen "Wisch" durch den "Skip" endlich meine grosse Liebe kennen zu lernen ...

Martin Schaefer/Parship

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