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Geld oder Liebe?

Geld allein macht nicht glücklich - aber vielleicht attraktiver? Laut unserer Umfrage spielt die Grösse des Portmonees bei der Partnerwahl jedenfalls für Frauen noch immer eine Rolle. Doch geht es dabei wirklich um den schnöden Mammon?

Geld oder Liebe?

Es ist ein Klischee, das selbst hartgesottene Machos nur noch hinter vorgehaltener Hand zu äussern wagen: Frauen sehen bei potenziellen Partnern vor allem auf eines - das Geld! Eine Umfrage unter mehr als 1000 Parship-Mitgliedern scheint dieses Vorurteil aus der Mottenkiste nun jedoch zumindest tendenziell zu bestätigen. Die Gewissensfrage "Ist Liebe für Sie (auch) eine Frage des Geldes?" wurde von immerhin 56 Prozent der befragten Damen mehr oder weniger deutlich bejaht.

Frauen stärker materiell orientiert?

Zum Vergleich: Von den befragten Männern sahen nur 30,5 Prozent die Finanzkraft als wesentlichen Faktor bei der Partnerwahl an. Und während nur zwei Prozent der männlichen Befragten zugaben, ganz gezielt nach Menschen aus höheren Einkommensstufen zu suchen, wurde diese Vorliebe von mehr als dreimal so vielen Frauen eingeräumt. Umgekehrt beteuerte jeder dritte Mann, er sei nicht im Geringsten an den Finanzen einer potenziellen Partnerin interessiert. Schliesslich verliebe man sich in den Menschen und nicht in die Fassade - eine Einstellung, die nur jede fünfte Frau teilen wollte.

Alles halb so schlimm

Sind Beteuerungen der Sorte "Auf den Charakter kommt es an" deshalb gleich mehrheitlich geheuchelt? Findet wahre Liebe nur noch in Büchern oder auf der Leinwand statt? Keinesfalls, meint Sabine Wery v. Limont. Frauen, die sich vom Wohlstand eines Verehrers beeindrucken lassen, schielen nach Meinung der Parship-Psychologin nämlich gar nicht in erster Linie nach materiellen Vorteilen: "Ein ansehnliches Vermögen wird von Frauen zuallererst mit Erfolg, Durchsetzungskraft und eben Männlichkeit gleichgesetzt." Den wenigsten Frauen ginge es wirklich darum, versorgt oder gar ausgehalten zu werden. Reichtum signalisiert eben: Der Mann packt Sachen an und kann sie nach seinen Vorstellungen umsetzen - ich kann mich auf ihn verlassen.

Wahre Liebe lebt!

Und auch die männliche Gleichgültigkeit dem weiblichen Kontostand gegenüber entspringt laut Sabine Wery v. Limont nicht immer nur einer romantischen Ader: "Männer betrachten erfolgreiche Frauen schon mal als Konkurrenz - und können sich deshalb grundsätzlich leichter mit der Rolle des Besserverdieners anfreunden." Allerdings sind Wunsch und Wirklichkeit nach Erfahrung der Psychologin in der Liebe sowohl für Männer als auch für Frauen zweierlei: "Wenn es zwischen zwei Menschen wirklich funkt, werden überzogene Anforderungen etwa in punkto Vermögen in der Regel als erstes über Bord geworfen." Zum Glück.

Andreas Udluft/Parship

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