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Partnerschaft

Meine innigst geliebte…

Von wegen Liebesbriefe seien kitschig und viel zu veraltet für eine moderne Partnerschaft, Liebesbriefe werden noch immer gern gelesen, wenn auch meist weniger gern geschrieben. Leider.

Liebesbrief Ein Brief voller Liebe  –   © fotolia

Es wird gelobt bis zum Himmel, die schönsten, tollsten und romantischsten Worte benutzt, an Poeten angelehnt und versucht selbst poetisch kreativ zu werden. Manch einer entdeckt versteckte Talente und manch einer bringt den Partner zumindest mit dem Versuch zum Schmunzeln. Was früher Gang und Gebe war wird heute von vielen Männern verpönt. Liebesbriefe schreiben sei altmodisch und nichts für Männer, so heisst es.

Oftmals wird dabei aber übersehen, dass Liebesbriefe weitausgeeigneter sind, dem Partner seine Liebe zu gestehen, als dies mit Blumen oder Pralinen der Fall ist Haben Sie Ihrer Liebsten bereits Blumen geschenkt? Zum Geburtstag oder einfach nur so? Wo waren diese Blumen nach zwei Wochen? Womöglich auf dem Kompost. Oder die Pralinenschachtel? Nach fünf Minuten war deren Inhalt schon nicht mehr vorhanden und die Verpackung lag zerknüllt in der Ecke oder unsichtbar im Altpapier. Jede Frau freut sich über solche Aufmerksamkeiten und weiss diese auch zu schätzen, jedoch sind die meisten Dinge leider vergänglich. Nicht aber der Liebesbrief!

Spätestens beim Umzug finden sich alte Schätze wieder. So auch der allererste Liebesbrief oder jener von der ersten grossen Liebe. Sie decken alte Wunden auf oder bringen Sie zum Lächeln, bei dem Gedanken an die schönen Zeiten, die Sie damals hatten. Oft fällt es schwer, einen solchen Liebesbrief zu entsorgen, es hängen so viele Gefühle und vor allem noch Hoffnungen daran, daher halten diese meist ein Leben lang. Da können Blumensträusse und Schokolade nicht mithalten.

Wie aber schreibt man einen Liebesbrief? Viele Männer werden wohl denken, dass sie dies nie und nimmer hinbekommen würden, Schreiben sei einfach nicht ihr Ding und sowieso eher Frauensache. Aber es kommt oft gar nicht darauf an, wie man schreibt, sondern was.

Zunächst ist es aber wichtig, in der Stimmung zum Schreiben zu sein. Den Brief kurz nach einer Auseinandersetzung zu schreiben ist sicher keine gute Idee, so wird es Ihnen schwer fallen, positive Gedanken zu fassen und diese auf das Papier zu bringen. Denken Sie lieber an den gemeinsamen Urlaub oder wie Sie sich kennenlernten und versuchen Sie alle Zweifel aus Ihrem Kopf zu verbannen. Dabei hilft eine geeignete Umgebung. Stellen Sie störende Hintergrundgeräusche ab und machen Sie es sich gemütlich, zünden Sie vielleicht sogar eine Kerze an und schreiben Sie einfach los.

Schreiben Sie auf, was Sie an Ihrer Partnerin so besonders finden, sagen Sie ihr, dass Sie vor allem ihre kleinen Schwächen so faszinierend finden. Es darf gelobt werden, was das Zeug hält, hemmungslose Übertreibungen sind völlig okay. Gerne können Sie sich auch etwas Inspiration bei den Könnern der Vergangenheit holen, aber Vorsicht, denn leicht passiert es, dass man beim Lesen von Heine und Schiller den Mut verliert, aus Angst, es nie so poetisch wie die Herren schaffen zu können. Bloss sollten Sie realistisch bleiben, Lob für Eigenschaften, die eindeutig nicht zu Ihrer Liebsten passen, sollte tunlichst vermieden werden. Also worauf warten Sie? In Jedem schlummert ein Poet.

Alexandra Rauschgold
Parship GmbH

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