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Lesen 2014 - Lektüre, die glücklich macht

Wenn es um Glück und Zufriedenheit geht, hat der Buchmarkt einiges zu bieten. Wir stellen Ihnen vier Bücher vor, die Sie gelesen haben müssen.

Seniorin liest ein Buch Bücher, die einfach glücklich machen  –   © fotolia

Wie viele Bücher haben Sie im vergangenen Jahr gelesen? Wahrscheinlich viel zu wenige, richtig? Denn meist vergeht die Zeit wie im Fluge. Die To-do-Listen wurden lang und länger und je mehr sich 2013 dem Ende entgegen neigte, desto verdriesslicher wurden wir: "Nächstes Jahr wird alles anders", versprachen wir uns.

Und das sollte auch für das Lesen gelten - denn Leser sind die zufriedeneren Menschen! Deshalb stellen wir Ihnen heute vier Bücher vor, die glücklich machen.

François Lelord: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Die literarische Figur Hector ähnelt ihrem Erschaffer in erstaunlicher Weise: Genau wie Lelord selbst, ist auch er ein Psychiater, der seinen Beruf für kurze Zeit an den Nagel hängt, um der Frage nachzugehen, was eigentlich Glück ist. Die vielen Menschen, die auf Hectors Couch gelegen haben und von ihrem Unglücklichsein berichteten, obwohl ihnen kein klassisches Unglück widerfahren war oder sie tatsächlich krank waren, haben ihn nachdenklich gestimmt. Er beginnt durch die Welt zu reisen und nach dem Glück zu suchen. Akribisch notiert er dabei in einem kleinen Notizbuch die Lektionen, die er auf seinem Weg lernt.

Was den Roman so reizend macht, ist seine Leichtigkeit. Hier wird keine philosophische Keule geschwungen und auch mit dem moralischen Zeigefinger hält sich Lelord zurück. Die erste Lektion, die François Lelord seinem Helden mit auf die Reise gibt, lautet: "Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen."

Dale Carnegie: Sorge dich nicht, lebe!

Die Mutter der Ratgeber-Lektüre darf auch in unserer Aufzählung nicht fehlen. Immerhin ist dieses bereits 1948 erschienene Buch über 50 Millionen Mal verkauft worden. Das muss einen Grund haben - und tatsächlich versteht es Carnegie auf diese typisch amerikanische Art, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Obwohl er selbst bereits 1955 verstarb, sind seine Tipps zur Lebensgestaltung noch immer aktuell. Dale Carnegie sieht in den Sorgen und Ängsten des Alltags die Hindernisse auf dem Weg zu Glück und Zufriedenheit. Dabei verliert er sich nicht in theoretischen Schwafeleien, sondern bietet dem Leser anschauliche Fallbeispiele und verziert das Ganze mit Anekdoten aus dem eigenen Leben. Heraus kommt ein Ratgeber, dessen Tipps sich im Alltag tatsächlich anwenden lassen. Ein guter Begleiter für das Jahr 2014!

John Irving: In einer Person

Ob jemand glücklich oder zufrieden ist, hängt immer auch davon ab, wie nahe er sich selbst ist. Wer sich verstellt und anpasst, um die Erwartungen anderer zu erfüllen, der wird auf Dauer unglücklich werden. Die Kunst des (eigenen) Lebens ist ein Thema, das sich in fast allen Büchern von Irving findet. So auch in diesem Buch. Typisch Irving, wird auch hier wieder eine Lebensgeschichte erzählt. Die Geschichte von William, der sich im prüden Amerika der fünfziger und sechziger Jahre mit seiner sexuellen Identität auseinandersetzt. William ist bisexuell und der Leser begleitet ihn auf dem Weg der Selbstfindung.

Dem Roman voran stellt John Irving ein Zitat von Shakespeare, das nachdenklich macht - besonders dann, wenn man selbst auf der Suche nach Glück und Zufriedenheit ist: "So spiele ich in einer Person viele Menschen, und keiner ist zufrieden."

Monika Maron: Ach Glück

Auf dem Cover eine Frau unter einem roten Strohhut, die in die Ferne blickt. Der Titel wie ein seufzender Gedanke: Ach, Glück. Wo bist du nur? Es ist der Hund Bredow, der sein Frauchen in seiner überschwänglichen Lebensfreude zum Grübeln bringt. Die Hauptfigur Johanna beobachtet ihren neuen Gefährten und beginnt so, sich Fragen zu ihrem eigenen Glück und ihrer Ehe zu stellen. Ein unpathetischer Roman, der in seiner ruhigen Erzählweise die Emotionen seiner Figur widerspiegelt: Stets zwischen Hoffnung und Resignation bleibt das Ende offen. Die Frage nach dem Glück hat nicht immer eine Antwort.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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