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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Lou Salome
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    Gibt es keine Freunde ohne Familie? Andere Singles? Falls doch, organisiere doch eine eigene Feier mit ihnen. Mir würden Ad-hoc drei bis vier Personen einfallen, die da mit dabei wären, wenn ich das machen würde.
    Oder geh raus, ins Kino, ins Museum, in die Kneipe um die Ecke, wenn du es Zuhause nicht aushältst.


    @fleurdelis, du hast eine tolle Haltung dazu! Chapeau!
     
    03.12.2019 #31
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  2. elve
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    03.12.2019 #32
  3. IMHO
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    Da hast du aber eine relativ "hohe" Meinung von vielen Leuten. Ich spreche dieses "bemerken" diversen Leuten ab.
    Ich erhebe nicht den Anspruch, hier Neues zu schreiben. Im Übrigen war es kein Klagen, sondern eher ein resigniertes Feststellen, wie tumb einige Menschen bestimmten, von außen gesteuerten Mechanismen folgen - und die erlittenen Unannehmlichkeiten als "schönes und besinnliches" Event darzustellen versuchen.
     
    03.12.2019 #33
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  4. IMHO
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    Und wieso gelingt dir dies (offensichtlich) nur zur Weihnachtszeit?
     
    03.12.2019 #34
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  5. fleurdelis
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    Mehr dazu, wäre mir zu privat zu beantworten, Bitte um Verständnis ... :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.12.2019
    03.12.2019 #35
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  6. syntagma
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    Ne, ist halt Licht und Schatten. Es werden ja nicht die Unannehmlichkeiten selbst als schön und besinnlich bezeichnet, sondern sie halt eher in kauf genommen.
    Mir kommts ja nur darauf an, daß die Analyse des Tumben weniger tumb ist als das Analysierte.
    Und da denk ich mir eben, was wohl so "von außen gesteuerte Mechanismen" sind. Jaja, die Industrie usw. Aber was ist schon draußen? Sofern du deinen eigenen GEburtstag feierst, ist das ja auch "von außen gesteuerter Mechanismus". Also das hast du dir nicht ausgedacht, sondern du lebst halt in ner Kultur, wo das üblich ist.
     
    03.12.2019 #36
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  7. IQ84
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    Nein
    Es geht nicht um den Ort. Es geht um die Gesellschaft. :(
     
    03.12.2019 #37
  8. Lou Salome
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    Da hast du recht.
    Fühl dich von mir gedrückt!
     
    04.12.2019 #38
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  9. Mentalista
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    Es gibt doch in jedem Ort ne Kirchengemeinde oder so, die für Singles, Alleinstehende usw. zu Heiligabend eine Feier ausrichtet. Es gibt auch andere Organisationen, die solche Treffen zu Heiligabend ausrichten. Wäre das nicht was für dich?
     
    04.12.2019 #39
  10. WolkeVier
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    Zweimal die gleiche Situation mit unterschiedlichen Bewertungen. :)
    Ich hatte auch das eine oder andere Weihnachtsfest alleine, einmal wollte ich auch alleine sein.
    Schöner ist's trotzdem, wenn man mit seinen Lieben zusammen ist, jedenfalls meistens ... ;)
     
    04.12.2019 #40
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  11. himbeermond
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    Mir geht es ähnlich. :) Weihnachten ist eine Insel der Ruhe zwischen den Jahren. Habe ich schon als Kind genossen und fortgeführt. Heiligabend wurde die letzten Jahrzehnte immer bei mir gefeiert. Nach vielen Veränderungen in den letzten Monaten ändert sich auch das. Jetzt muss ich nur noch entscheiden, ob ich das erste Mal ohne Tannenbaum klarkomme ;) Ich schwanke zwischen "juchhu, weniger Stress" und "nicht auch das noch" (weil ich die "alten" Zeiten doch vermisse) :rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2019
    04.12.2019 #41
  12. Pit Brett
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    Das finde ich irgendwie schwach. Wenn Du das Alleinsein nicht genießen kannst wie @fleurdelis, dann kannst Du doch für Gesellschaft sorgen. Da denke ich weniger an eine Weihnachtsfeier für Singles oder Kino oder dergleichen, sondern: Lade doch eine[n] oder auch mehr ein, die schlechter dran sind als Du. Bisschen lecker (nicht übertrieben) kochen, schön einheizen, Plätzchen, Musik. Weihnachten für Erwachsene von Kummersdorf, sozusagen. Da kannst Du Dich auch noch toll fühlen dabei, wenn Du entsprechend gestrickt bist. – Oder beteilige Dich an einer Weihnachtsfeier in einem Krankenhaus, im Altenheim, in der Psychiatrie. Was weiß ich. Ist es echt so kompliziert, kein Trübsal zu blasen???
     
    04.12.2019 #42
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  13. IMHO
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    Ich empfinde es so, dass eben genau die fehlende Wahrnehmung (und nicht das "Inkaufnehmen") der Unannehmlichkeiten das eigentlich "tumbe" ist. Ich habe den Eindruck, viele Menschen sind mittlerweile so abgestumpft gegenüber den stressigen Einflüssen, dass diese als "unabwendbare Kollateralschäden" als zum Leben dazugehörig empfunden werden.
    Nee, "die Medien" indoktrinieren mich nicht pausenlos, meinen Geburtstag feiern zu müssen. Aber diese unablässige Flut von Kauf-, Konsum- und Verzehranreizen, setzt sich (wie von den Absendern beabsichtigt) unbewusst in den Köpfen vieler Menschen fest, die letztendlich glauben, noch eine eigene, bewusste Entscheidung getroffen zu haben. Und die sich teilweise als "Sonderling" empfinden, wenn sie sich konträr zu "mit dem Strom schwimmenden" Leuten verhalten.
     
    04.12.2019 #43
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  14. syntagma
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    Naja, unabwendbare Kollateralschäden als dazugehörig empfinden klingt schon ein wenig wie Inkaufnehmen.
    Übrigens trägts eventuell sogar ein wenig zur Besinnlichkeit bei, daß man die stressigen Vorbereitungen mitsamt der ganzen Adventsfeiern usw. hinter sich gebracht hat.

    Dann ist die Indoktrination hinsichtlich deines Geburtstages sogar noch viel manipulativer, da du sie nicht einmal mitbekommst. Als wäre es deine Entscheidung gewesen, auf so etwas wie das Feiern eines Geburtstages zu kommen.
    Ich würds eher so beschreiben: man ist halt in ner Kultur drinnen, die einem dieses und jenes mitgibt. Und man hat bezüglich Geburtstag wie Weihnachten ziemlich großen Spielraum, wie man sich dazu verhält. Wer mitmacht, muß nicht irgendwie tumber sein als der, der nicht mitmacht. Und wer nicht mitmacht, nicht weniger manipuliert als der, der mitmacht.
    Ne größere Herausforderung als die Industrie dürften da vielleicht Angehörige und Freunde sein, also je nachdem, was die so erwarten. Wenn die in deinem Falle alle heftige Weihnachtsfeierbieste sind, dann ists anstrengender, sich auszuklinken, klar.
     
    04.12.2019 #44
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    Das empfände ich als noch erschreckender. Sich freiwillig Stress auszusetzen, um hinterher erleichtert zu sein, diesen hinter sich gebracht zu haben. :eek:
    Nö, sobald ich entscheiden konnte, ob, und falls ja, wie ich meinen Geburtstag feiere, war ich Herr meiner Entscheidungen. Und ich werde nicht innerhalb eines Zeitraums von 6 Wochen vor diesem Tag nicht zu fast jeder Tages- und Nachtzeit via Medien daran erinnert, dass ich doch etwas Großartiges verpassen würde, wenn ich diesen "Ehrentag" nicht gebührlich begehen würde.
    Das will ich damit auch gar nicht sagen. Nicht wer mitmacht, ist tumb - solange er sich des Aussetzens dieser vielen "Stressfaktoren" bewusst ist und sein Tun auch mal kritisch hinterfragt ("warum tue ich mir das an - will ich das wirklich, oder unterwerfe ich mich diesbezüglich einem relativ großen "Gruppenzwang").
    Tumb ist in meinen Augen, wer mitmacht, "weil das halt dazugehört", "weil das schon immer so war", "weil die anderen es auch alle machen", "weil man dazugehören möchte" - und auch noch glaubt, dass dies "zu Weihnachten und der (furchtbar) besinnlichen Zeit davor einfach dazu gehört", letztlich die eigenen Belastungen gar nicht mehr spürt - und sich ab Heiligabend oder gar erst nach Weihnachten wundert, wieso man sich derart erschöpft fühlt.
    Das meinte ich mit "sich als Außenseiter/Sonderling/Miesmacher/Spaßbremse zu fühlen".
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2019
    04.12.2019 #45
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