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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Philippa

    Philippa

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    Wie es von seiten der Kinder aussieht, kann das Thema tatsächlich nochmals komplizierter machen.
    Schön, dass dich der Sohn deiner Partnerin akzpetiert!
    Die Kinder meines Partners mögen mich auch, das macht die Sache sicher einfacher und auch schöner.
     
    03.12.2017 #31
    Ariadne_CH und 199MKt8gf gefällt das.
  2. Mentalista

    Mentalista

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    Sehr gut auf den Punkt gebracht.
     
    03.12.2017 #32
  3. Ariadne_CH

    Ariadne_CH

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    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, was du mit Problematik meinst? Dass sowohl der Mann wie auch die Frau eine sehr starke Bindung zu ihren Kindern haben? Das habe ich noch gar nie als Problem wahrgenommen, das ist einfach so. Da für mich die Beziehung zum eigenen Kind nicht die Beziehung zu einem Partner ersetzt, sehe ich das als nebeneinander laufende Beziehungen. Und dass die Kinder bis zu einem gewissen Alter eine höhere Priorität (im organisatorischen Sinn) bekommen als der Partner, finde ich normal. Ich glaube das macht aber genau das aus, was ich damit meinte, dass ich einen Partner möchte, der ein guter Vater ist.
    Wenn er mich nicht über seine Kinder stellt, dann denke ich, dass er das ist. Umgekehrt vermutlich genauso.

    Zum besseren Verständnis zwischen Mann und Frau... da könntest du tatsächlich Recht haben. Das gilt ja auch nicht nur für Kinder sondern auch für viele andere Lebensbereiche. Wenn die Mutter nach einer harten Arbeitswoche merkt, dass sie am Wochenende auch einfach mal Zeit für sich braucht und dass das nicht bedeutet, dass ihr die Familie nicht wichtig ist. Der Mann, der sich ganztags um die Kinder kümmert und am Abend froh ist, dass die Frau heimkommt und er jemanden zum reden hat (was ihr dann vielleicht zu viel ist). Oder der Mann, der merkt, dass Teilzeitjob und Kinder betreuen/ Haushalt viel anstrengender ist als ein 100% Job.
    Das sind natürlich alles Klischee-Bilder, aber ich denke du weisst, was ich damit meine. Je weniger klar die Rollenbilder vorgegeben sind und je mehr beide ganz viele unterschiedliche Erfahrungen machen umso mehr wird das Verständnis füreinander wachsen.
     
    03.12.2017 #33
    Schneefrau gefällt das.
  4. JabberWookie

    JabberWookie

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    Um es zu beantworten, ja, ich habe eine kleine Tochter. Doch wieso sollte ich damit überfordert sein? Im Gegenteil! Von Überforderung kann keine Rede sein denn wir sind ein Team! Wieso werden Väter immer als überfordert dargestellt? Meinen die Frauen und Mütter hier, sie könnten irgendetwas besser als ein Mann? Gewiss nicht! Ich sehe viel mehr überforderte Mütter als Väter! Ob nun alleinerziehend oder nicht!

    Nein, ich habe mich nicht in eine Frau verliebt mit der es wegen dem Kind nicht geklappt hätte! Oder anders gesagt, ich habe mich in gar keine Frau verliebt! Dennoch wäre es mein Wunsch, eine Frau mit 1-2 Kinder kennenzulernen. Doch da kommt eben das was ich schon sagte: Du sollst als Mann ihre Kinder akzeptieren wie deine eigenen, sie als Frau möchte sich anders herum jedoch nicht einbringen! Wieso?
     
    03.12.2017 #34
  5. JabberWookie

    JabberWookie

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    Nein, kann ich nicht verstehen! Es sind nämlich die selben Frauen die sich damals einen Partner gewünscht hätten, welcher ihnen den Großteil der "Schwierigkeiten" und "Belastungen" abnimmt! Dass sie niemanden gefunden haben liegt weniger an der Männerwelt als an den eigenen Ansprüchen und der eigenen Überforderung mit dem Leben das sie führen!
     
    03.12.2017 #35
  6. Philippa

    Philippa

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    Ich hab doch nicht gesagt, dass du überfordert seist. Da hast du das, was ich geschrieben habe, völlig falsch verstanden. Ich kenne dich ja gar nicht. Ich finde es schön, dass deine kleine Tochter und du ein gutes Team seid.

    Und ja, es gibt ganz bestimmt auch überforderte Mütter. Auf welcher Seite es mehr hat, kann ich nicht beurteilen. Intuitiv würde ich sagen, dass es wohl auf beiden Seiten ähnlich aussieht. Aber irgendwie ist das auch nicht der Punkt.
    Ich würde mir wünschen, dass alle Eltern, aber auch getrennte Elternteile und ihre neuen Parter oder Partnerinnen einander dabei unterstützen, gute Eltern zu sein. Ich wünsche auch dir, lieber JabberWookie, eine Partnerin, die dich liebt und die auch deine Tochter mag. Warum sollte das nicht gehen?

    Hmm. Ich bin nicht sicher, ob ich dich verstehe. Du hast dich nicht verliebt. Aber du hast die Erfahrung gemacht, dass die Frauen wünschen, dass du ihre Kinder wie deine eigenen akzeptierst. Und gleichzeitig möchten diese Frauen sich nicht für deine Tochter einbringen. Das ist natürlich unfair.
    Aber ich verstehe nicht, wie du diese Erfahrung machen konntest, wenn du dich gar nicht verliebt hast. Magst du das erzählen?
    Und mir ist auch nicht klar, was du damit meinst, dass sich die Frau nicht einbringen möchte. Was sollte eine neue Partnerin denn tun?

    Ist die Mutter deiner Tochter noch da? Wenn nein, könnte ich verstehen, dass du dich unter grossem Druck fühlst und die Sache für dich extrem schwierig ist. Ich hoffe, es ist nicht so.
    Magst du ein wenig mehr erzählen?
     
    03.12.2017 #36
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  7. TruppenurseI

    TruppenurseI

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    Du kennst dich gut aus!
     
    03.12.2017 #37
  8. Mentalista

    Mentalista

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    Kannst du das so beurteilen, dass die Frauen damals angeblich so gedacht haben sollen?

    Ja, ich habe mir damals einen Mann an meiner Seite gewünscht, der mir und ich ihm gut zur Seite steht. Habe ich leider nicht bekommen. Meine Ansprüche waren zu hoch? Das erkläre mir bitte näher!

    Ich musste ich zwei Jobs machen, um mich und mein Kind durchzubringen, es nebenbei noch gut zu erziehen und da blieb wenig Kraft und Zeit für die Suche nach den wenigen guten Exemplaren, die natürlich fest vergeben waren und auch fest gehalten wurden.

    Die Männer, die sich damals für mich interessiert haben, hatten mehr Probleme als ich als ehm. AE-Mutter, die hatten den Wunsch, dass ich ihnen als taffe AE-Mutter deren Schwierigkeiten und Belastungen abnehme. Die Männer, die diese Probleme nicht hatten, waren schwul oder vergeben bzw. mit ihrem eigenen Leben überfordert.

    Da ich ja selber überfordert war, laut deiner wissenden Beurteilung....., konnte ich männliche Überforderung im Interesse meines Kindes mir nicht in mein Leben holen .-).
     
    03.12.2017 #38
  9. fafner

    fafner

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    Meine Erfahrungen decken sich exakt mit dem, was der Herr Psychologe aus Deinem EP schrieb. Fünftes Rad am Wagen. Brauche ich nicht. Da ich selbst keine Kinder habe, ist natürlich meine Partnerin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Nichts anderes erwarte ich von ihr mich betreffend. ;)
    Und genau da schau ich hin. Sonst kann sie gerne eine Partnerschaft mit ihren Goofen eingehen statt mit mir. :rolleyes:
     
    03.12.2017 #39
  10. cortado74

    cortado74

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    Ich finde das ein sehr spannendes Thema. Ich kenne die Rolle von beiden Seiten: Erst war ich vor 15 Jahren mit 28 plötzlich "Zweitmama" für den Sohn meines Ex-Mannes. Er hat sich damals sehr für seinen Sohn engagiert, was mich schwer beeindruckt hat. So einen tollen Vater möchte ich für meine Kinder auch haben, dachte ich. Ich habe mich die ersten Jahre komplett nach seinem Zeitplan gerichtet, nach seinen Arbeitszeiten und denen als Papa. Er wollte mich aber auch immer dabei haben bei gemeinsamen Aktivitäten mit seinem Sohn, was mir manchmal auch zu viel war. Ich habe mich nach Zweisamkeit gesehnt, aber mal ein Kurzurlaub zu zweit war nicht möglich, er wollte seinen Sohn immer dabei haben (was ich ja andererseits auch löblich fand). Da es mit seiner Ex sehr schwierig war, habe ich meinen Kinderwunsch für ihn lange nach hinten geschoben. 5 Jahre später bekamen wir einen Sohn, wiederum 3 Jahre später unsere Tochter. Mein Ex hatte mittlerweile beruflich immer mehr zu tun, er war ständig unterwegs, also lebten wir notgedrungen das klassische Modell: er unterwegs, ich zuhause mit den kleinen Kids. Wir lebten immer mehr nebeneinander her und irgendwann hatte es sich eingeschlichen, dass ich ALLES gemacht habe und er so gut wie gar nichts. Wenn er zuhause war, brauchte er seine Ruhe und war schnell genervt von den Kindern und mir. Gemeinsame Aktivitäten als Familie wurden immer seltener, ich unternahm immer mehr Dinge alleine mit den Kindern, während er zuhause blieb. Ich war zutiefst enttäuscht, denn das war überhaupt nicht mehr der aktive Vater, als den ich ihn mal kennen- und lieben gelernt hatte... Das stank mir natürlich irgendwann, also haben wir uns immer öfter gestritten und vor 2 Jahren hat er sich dann eine 16 Jahre jüngere Frau gesucht (kinderlos) und ist ausgezogen. Sie ist genau so alt wie ich damals war, als ich ihn kennenlernte.

    Und heute bin ich in der anderen Rolle, der der Mutter. Mein Ex will mir seit der Trennung unbedingt beweisen, was für ein toller Vater er ist. Er nimmt die Kinder so oft es seine Jobs zulassen, er bringt sie zu ihren Hobbys, macht Hausaufgaben, geht zu Elternabenden, übernimmt auch spontan Termine, wenn ich ihn danach frage... alles Dinge, die er während der Beziehung NIEMALS gemacht hat, was ich sehr schade finde. Jetzt, nach 2 Jahren mit der "Neuen", geht ihm langsam die Puste aus. Bisher hatte er sie vor den Kindern verheimlicht, schrieb mir aber gestern, dass er das Versteckspiel satt habe und sie den Kindern vorstellen möchte. Und dass seine arme Freundin seit 2 Jahren ständig Rücksicht auf seine und meine Termine nehmen müsse, was nicht fair sei.... da konnte ich nur müde lächeln - so ist das nunmal, wenn man sich einen Partner mit zwei kleinen Kindern ausgesucht hat, das hätte sie sich vorher überlegen sollen. Entweder akzeptiert sie es oder sie manipuliert ihn irgendwann dahingehend, seine Kinder seltener zu sehen, um mehr Zeit für sie zu haben und evtl. eine neue Familie zu gründen...

    Insofern ist mein Ex tatsächlich nach der Trennung erst zum Vorbild-Vater geworden, so verrückt das auch ist. Und transportiert somit auch wieder ein falsches Bild an seine Freundin, die sicherlich genau so beeindruckt ist, wie ich es damals war. Zwar hängt er an seinen Umgangs-Wochenenden meistens bei seiner Mutter rum, die ihn dann bekocht - aber nun kann er dann ab sofort dabei seine Freundin kuscheln, während unsere Kinder nebenan vor der Glotze hocken... ich finde es immer wieder erschreckend, wie tief manche Muster sitzen und sich immer wieder wiederholen, ohne einmal reflektiert zu werden....

    Ich, die in der Mutterrolle total aufgegangen war, bin nun wieder zur Frau geworden und genieße endlich die Zeit, die ich für mich alleine habe. Sollen er und seine Freundin doch dann demnächst Ausflüge zusammen mit den Kindern machen - die ersehnte Familienidylle wird auch ziemlich bald bröckeln, da bin ich mir sicher. Die Kinder kennen sie längst, da sie seine Kollegin ist. Insofern wird es sicher erstmal ein Schock für die beiden werden, aber davor kann ich sie leider nicht mehr bewahren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2017
    04.12.2017 #40
  11. JabberWookie

    JabberWookie

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    Die Antwort ist einfach:
    Wenn man jemanden kennenlernt oder bereits kennt und eben diese Worte hört, andererseits jedoch merkt, dass es anders herum unerwünscht ist (die AE-Mütter die ich kenne wollten ausnahmslos einen kinderlosen Partner oder einen bei dem die Kinder nicht im Haushalt wohnen), kann man sich doch gar nicht erst verlieben! Man lässt es gleich bleiben und kümmert sich um den eigenen Kram!
    Die Mutter meiner Tochter wohnt 5 Minuten weit weg.
    Unter Druck fühle ich mich absolut nicht. Wieso sollte ich auch? Ich habe das große Glück, ein braves und gehorsames Kind zu haben! Ebenso ist die kleine sehr gelehrig. Da macht es Spass vieles gemeinsam zu machen!
    Was Frau tun sollte ist nicht schwer! Sie sollte zu meiner Tochter so sein wie sie es sich wünscht, dass ich zu ihren Kindern bin!
     
    04.12.2017 #41
  12. Mentalista

    Mentalista

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    Magst du schreiben, wie es dazu kam, dass die Kleine bei dir lebt und du anscheinend das Sorgerecht hast?
     
    04.12.2017 #42
  13. Philippa

    Philippa

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    Unsere Fragen, Mentalista, zeigen, dass die Wahrnehmung der Situation von @JabberWookie wohl nicht völlig falsch ist.
    Du würdest das bei einer Frau ja kaum fragen, sondern es als normal anschauen, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2017
    04.12.2017 #43
    mone7, cortado74 und Ariadne_CH gefällt das.
  14. Mentalista

    Mentalista

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    Ich bin ein Mensch, wo sich die Menschen mir gegenüber schnell öffnen und mir vieles, ohne das ich fragen musste oder wollte, von alleine erzählen.

    Gerade weil es meistens "normal" ist, dass das Kind, gerade wenn es noch klein ist, die Mutter das Sorgerecht erhält, gehe ich davon aus, dass in diesem Fall andere Gründe gibt, warum ein Vater das Sorgerecht für ein kleines Kind bekommt. Zudem es nicht einfach ist, als Vater und es auch gewisse Hürden zu meistern gilt, Behörden usw., und auch Zeit braucht.

    Vielleicht haben die besagten AE-Mütter aus anderen Gründen kein Interesse gehabt, ihn näher kennen zu lernen.
     
    04.12.2017 #44
  15. Menno

    Menno

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    Unter Druck darfst Du dich auch nicht setzen. Geduld ist ein wichtiges Kriterium bei der Partnersuche. Deine Wünsche sind vollkommen in Ordnung. Dein Kind wohnt bei Dir? Darf ich fragen, wie alt Du bist?
     
    04.12.2017 #45