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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
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    Hürden einer Beziehung

    Hallo ihr Lieben,

    hier nun ein Thread, wo man über Hürden, Komplikationen und Herausforderungen in einer Beziehung diskutieren kann, die einem kurz bevor stehen / in denen man gerade mitten drin steckt / die man erfolgreich überwunden hat.

    Ich fang mal an:
    Zwischen meinem Freund und mir gibt es kulturelle Unterschiede, die wir wie ich finde gut aneinander akzeptieren. Das war aber ganz am Anfang noch anders.
    Er hatte gesagt, dass er sich überlegen müsse, ob wir miteinander eine Beziehung haben können, weil wir sehr unterschiedlich seien und das würde er nicht mögen. Diese Meinung hat er schnell geändert. Ich habe hier schon gelesen, dass Ambivalenz auf einen unsicheren Bindungsstil hindeutet, aber ich habe gar nicht mehr das Gefühl, dass da irgendwas unsicher ist. Wir wachsen zusammen.
    Manchmal ist man irritiert, wenn man einen neuen Menschen kennen lernt. Wie bei einem Eisberg sieht man zunächst nur einen winzig kleinen Teil vom gesamten Berg. Wenn man dann entdeckt, was noch so alles zu dem Menschen dazugehört, den man da an seiner Seite hat, kann man schon mal irritiert/ verunsichert/ etc. sein.
    Oder darf so was gar nicht sein? Wie seht ihr das? Ist es tabu, mal zu zweifeln und / oder eingeschüchtert (oder whatever) zu sein?
    Ich denke, wenn man sich besser kennen lernt und merkt, dass es Reibungspunkte gibt, aber man mag einander und ist bereit, sich aufeinander so einzulassen wie es ist, dann ist das wunderschön und ich bin zufrieden. Ich denke, eine Beziehung muss und kann nicht "perfekt" sein. Was ist eure Meinung dazu? Wenn einer am Anfang mal unsicher war, kommt er dann deswegen nicht mehr in Frage, weil er ein unsicherer Bindungstyp ist?
    Oder kann man sagen, ein Mensch mit einer traumatischen Vergangenheit und mit einigen Unterschieden zu einem selbst, der darf auch mal verwirrt sein und sich auch mal schwach zeigen? Solange man sich gegenseitig will und beide ein Potential in der Beziehung sehen und man in die Person Vertrauen hat, dass sie es gut mit einem meint, solange kann man auch den anderen annehmen wie er ist und sich einfach darüber freuen, dass man einander begegnet ist. Oder nicht?

    @Julianna ich verstehe nicht so ganz, was du mir sagen willst, wenn du mir den Tipp gibst, ich solle mich aus der Beziehung mit einem Typ, der auch mal ambivalent ist, mich "befreien". Ich finde das um ehrlich zu sein etwas komisch, denn eigentlich hatte ich diesbezüglich um gar keinen Tipp gebeten. Aber bevor das nun immer wieder in anderen Threads auftaucht, wenn ich mal einen Schwachpunkt freilege, mag ich das lieber hier diskutieren.
    Und weil das in diesen Thread auch passt, frage ich dich: läuft bei dir immer alles glatt? Gibt es oder gab es in deiner Beziehung von Beginn an keinen einzigen Schwachpunkt? Ich dachte ja immer, sowas sei ganz normal.
     
    03.01.2018 #1
  2. Julianna

    Julianna

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    öhm, das hast du falsch verstanden. War wahrscheinlich ein bisschen unglücklich formuliert. Ich meinte nicht aus der Beziehung befreien, sondern aus dem (möglichen) Gefühl des hin- und hergerissen seins. Da du ja geschrieben hast, dass dir Loslassen manchmal auch schwer fällt. Aber vielleicht habe ich das auch falsch interpretiert. Keine Ahung. War eigentlich nur nett gemeint. Nix weiter.
     
    03.01.2018 #2
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    Achso, ok. :)

    Ja, das zählt nicht zu meinen Stärken. Muss das denn jeder gleich gut können?
     
    03.01.2018 #3
  4. Julianna

    Julianna

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    Natürlich nicht :) Denn ohne Reibungspunkte kommt man nicht weiter. Man sollte Reibungspunkte als Chance wahrnehmen. Man hat unterschiedliche Meinungen , verschiedene Interessen und auch ein Nähe-Distanz-Bedürfnis, dass unterschiedlich ausfallen kann.

    Schwachpunkt ist finde ich ein recht starkes Wort in der Intention.
    Ich glaube, in der Kennenlernphase ist es ganz normal das man ein bisschen tänzelt. Mal zwei Schritte vor, dann wieder einen zurück. Man muss den anderen ja erstmal kennenlernen. Falls dein Freund tatsächlich ambivalent ist (denn dies ist meiner auch), bleibt das aber bestehen. Das ist Teil der Persönlichkeit. Ich sehe darin aber durchaus Vorteile. Ambivalente Menschen können sich für viel mehr begeistern und sich auch mal auf Ungewöhnliches einlassen.
    Ob dein Freund wirklich ambivalent ist, kann ich ja nicht beurteilen. Das liegt bei dir :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #4
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  5. Julianna

    Julianna

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    Danach würde ich das nicht bewerten.
    Eher danach, wie es dir dabei geht und wie du dich fühlst.
    Wenn es ein gutes Gefühl ist und du dir kein Kopfzerbrechen machst, ist doch alles in Ordnung. Erst in dem Moment, wo es dir nicht mehr gut damit geht, empfindest du einen Leidensdruck. Solange da keiner ist, ist es doch super.
     
    03.01.2018 #5
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  6. Menno

    Menno

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    Seine eigene Meinung zu ändern ist ja nicht verkehrt. Seine eigenen Vorstellungen aufgrund einer Beziehung zu unterdrücken ist fatal. Je nachdem wie die Vorgehensweise des Mannes war kann er Stärke zeigen oder zum Fahnenschwenker mutieren ...
     
    03.01.2018 #6
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    Ich dachte im "Loslassen"-Fred, dass viele wertvolle Tipps gegeben wurden, wie man besser loslassen kann. Und ich dachte, ich zeige einfach, dass ich das auch nicht so gut kann und, dass es aber kein Beinbruch ist, also auch für die TE nicht.
    Und wenn es einen schmerzt, loszulassen, heißt es ja auch, dass es einem viel bedeutet. :)
     
    03.01.2018 #7
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    Das mit den 2 Schritten vor und einen zurück finde ich gut beschrieben und, wie du sagst, gerade beim Kennenlernen am Anfang irgendwo auch ganz normal.

    Nein, ich finde ihn gar nicht so ambivalent. Bzw ich selbst bin ja durchaus auch sprunghaft.
    Hab ca. 2 Sekunden CD gemacht, hab ihn im Reallife kennengelernt, fand ihn ganz toll, hab mich online abgemeldet und bin dann direkt mit ihm zusammengekommen. Man könnte mich genauso fragen, was will ich eigentlich? Ich will glücklich sein und die Vorstellung davon, was einen glücklich macht, kann sich auch bei mir ganz schnell ändern. :p
     
    03.01.2018 #8
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    Dann der Fairness halber bitte auch so streng mit mir sein. Ich war wenige Tage bevor ich ihn kennengelernt hatte, total euphorisch in die Welt des CD eingetaucht und wollte mich dort voll ausleben. Bevor es aber vom Kaffee-Date hätte weiter gehen können, hatte ich IHN kennengelernt und deshalb dem CD-Mann wieder abgesagt. Könnte man jetzt auch spekulieren, ob ich da was untergeordnet oder unterdrückt habe, was später aus mir wieder herausbrechen wird. ;)
    Woher weiß er, dass ich nicht zu einer Fahnenschwenkerin mutiere? :p
     
    03.01.2018 #9
  10. Julianna

    Julianna

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    was meint CD eigentlich ? :D Steh aufem Schlauch.
     
    03.01.2018 #10
  11. MaryLu

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    Was ist CD?
     
    03.01.2018 #11
  12. MaryLu

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    Hahaha - @Julianna - Du warst schneller :-D
     
    03.01.2018 #12
  13. Julianna

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    hmmm. mEn passt das ganz gut zusammen, dass du auch am Schwanken warst. Das bedingt sich nämlich manchmal gegenseitig.
    Der unsicher- vermeidende Typ und der unsicher-verlustängstlich Typ kombinieren sich da ganz gerne mal ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #13
  14. Menno

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    Du schreibst ja selbst von Dir euphorisch ... :) Ich gönne es Dir, wenn Du Feuer und Flamme bist und in Nullkommanull verliebt bist. Sicherlich gehörst Du zu den Fahnenschwenkern ... Die Suche nach dem Besten! Kann vielerlei Gründe haben. Angst davor alleine zu sein ... wäre einer!
     
    03.01.2018 #14
  15. auf Suche

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    Da gab es einen Thread mit über hundert Seiten. Da wurde ewig drin diskutiert. Ich dachte, der zähle nun schon zum Forum-Allgemeinwissen. :D Mein Fehler.

    Nachdem ich auf Parship ein paar eher frustrierende Dates hatte, habe ich mich auf einer anderen Seite angemeldet, bei der es um Casual Dating ging. Ein Date hatte ich, hatte total von ihm geschwärmt und mich auf das nächste Treffen gefreut, weil wir da Sex miteinander gehabt hätten (wir hatten da beide sehr offen drüber geredet). Casual Date heißt übersetzt Sextreffen. Ich war total begeistert und wollte meine moralischen Fesseln sprengen. Dann hab ich aber einen ganz charmanten Mann offline kennengelernt und wollte das dann plötzlich doch nicht mehr, sondern erstmal schauen, wie der charmante Mann so ist und ihn kennenlernen. Alles andere ist dann in den Hintergrund gerückt für mich. Und ich wollte ihn zunächst wirklich nur besser kennenlernen. Dass wir dann so schnell zusammen gekommen sind, hat mich selbst überrascht, aber irgendwie passt das auch zu mir. Wenn A nicht läuft und ich B plane, mache ich C. :D:D:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #15
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