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Zürich

Alexandra (33) und Julian (34)

Alexandra (33, Doktorandin) aus Zürich traf mit Parship.ch Julian (34, Entwicklungsingenieur) aus Baden-Württemberg. Beide haben uns geschrieben.

Erfolgspaar

Julian: "Nach einem regen und sehr interessanten Kontakt mit Alex gab es erstmal eine kleine Sendepause. Das lag aber daran, dass sie - bedingt durch ihre Arbeit - selten Gelegenheit hatte, ins Netz zu gehen. Ihre Art zu schreiben und zu kommunizieren gefiel sehr gut, und ich wollte sie kennenlernen. Auf den Vorschlag reagierte sie dann aber leider unerwartet mit einem Korb. Das war's dann wohl, dachte ich bei mir, wollte mich aber nicht einfach so geschlagen geben. Ihre Begründung für den Korb sprach für sie, denn sie traf sich derzeit mit einem anderen Mann und wollte nicht zweigleisig fahren. Auf meinen Vorschlag, dass wir uns trotzdem träfen und ich zum Kaffee zu ihr in die Stadt führe, wäre sie fast dennoch eingegangen. Letztendlich habe ich mich aber dann doch mit dem Korb abgefunden.

Bis zehn Tage später auf einmal wieder eine E-Mail von Alex in meinem Briefkasten war. Ihr anderer Kontakt schien sich recht bald als unpassend herausgestellt zu haben. Diesmal schrieb sie etwas vorsichtiger, ob wir uns nicht doch vielleicht, unter Umständen, ganz ohne Erwartungsdruck, persönlich treffen könnten. Inzwischen führen wir eine tolle Beziehung, treffen uns fast jedes Wochenende (das Leid der Fernbeziehung). Und auch ihr Hund ist mir ans Herz gewachsen."

Alexandra: "Zuerst war ich nur so lala interessiert, als Julians Kontaktanfrage kam. Zum einen war ich gerade für meine Doktorarbeit im Ausland und hatte viel zu tun, zweitens wohnte er zwei Fahrstunden von mir entfernt (auf eine Fernbeziehung war ich nicht gerade scharf), drittens 'nur' 49% Matching-Punkte - sooo wenig? -, und zu alledem verfolgte ich schon einen anderen vielversprechenden Kontakt, mit dem ich für meine Rückkehr bereits ein Treffen geplant hatte.

Trotzdem gefiel mir Julians offene Art zu schreiben sehr. Er fiel zwar so gar nicht in mein 'Beuteschema', aber vielleicht verlief unser Kontakt gerade deswegen so ungezwungen. Wir schrieben uns also eine Weile hin und her, tauschten Bilder aus und fanden einander offenbar sympathisch. Jedoch nach meiner Rückkehr und dem ersten Treffen mit dem anderen Kontakt merkte ich, dass ich trotz aller Sympathie für Julian (den ich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht persönlich kannte) deutlich zu dem anderen Mann tendierte. Und weil ich immer für klare Verhältnisse bin, teilte ich dem armen Julian dies, wenn auch schweren Herzens, sofort mit. Er nahm seinen Korb mehr als sportlich entgegen, hakte sogar noch einmal nach und schlug - trotzdem - ein unverbindliches Treffen vor. Welches ich zögerlich und bedauernd ablehnte. Etwas vorschnell, wie sich herausstellte ...

Es zeigte sich nämlich sehr bald, dass es mit dem anderen Kontakt trotz grosser Erwartungen, 83% MPs und anfänglichem Funkenflug doch nicht passte. Ich war zwar enttäuscht, aber am meisten ärgerte mich an der Geschichte, dass ich deshalb einen anderen tollen Kontakt so frühzeitig abgebrochen hatte.

Zum Glück hatte Julian mich noch nicht verabschiedet, und nach einigem Zögern nahm ich meinen Mut zusammen und meldete mich noch mal bei ihm. Erklärte ihm etwas kleinlaut die Situation und fragte, ob er sich trotz der ersten Absage vielleicht doch noch mit mir treffen wolle. Julian nahm es grosszügig und mit Humor (gleich zwei Eigenschaften, die ich an ihm liebe), und schon am nächsten Wochenende trafen wir uns bei mir im verregneten Zürich. Trotz des Sauwetters wurde es ein wunderschönes erstes Date, und die Zeit verging wie im Flug. Tja, und schon beim nächsten Treffen eine Woche später (ich reiste dafür samt Hund und Kegel nach Freiburg) war eigentlich klar, dass wir zusammenbleiben wollten.

In den vier Monaten seither haben wir uns nahezu jede Woche abwechselnd in Freiburg oder Zürich besucht. Haben Freunde, Familie, Hobbys und Alltag des anderen kennengelernt, viel Zeit miteinander verbracht, fast täglich telefoniert usw. Und was soll ich sagen - es wird immer schöner. Bestimmt werden wir auch nicht ewig eine Fernbeziehung führen, da ich nur bis zum Ende meiner Doktorarbeit ortsgebunden bin. Wie aber unser eher schlechtes Matching-Ergebnis zustande kam, weiss ich bis heute nicht, denn wir passen einfach super zusammen! Auch mein Hund und Julian verstehen sich prächtig und akzeptieren einander als Familienzuwachs, was mir bei der Suche nach meinem Traumpartner sehr wichtig war. Wie es aussieht, habe ich ihn nun gefunden und bin sehr froh, dass wir uns trotz meines anfänglichen Gezieres doch noch kennen- und lieben gelernt haben."

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