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Zürich

Luise (51) und Volker (54)

Luise (51, Heimleiterin) aus Baden fand mit Parship.ch Volker (54, Informatiker) aus Zürich. Sie hat ihre Geschichte für uns aufgeschrieben (Namen geändert):

Erfolgspaar

"Liebe Redaktion, heute nehme ich mir mal die Zeit, ihnen ein paar Zeilen zu schreiben. Es ist nun ziemlich genau ein Jahr her, dass ich mich an einem verregneten Sonntag entschloss, Mitglied bei Parship zu werden. Ich lebte damals schon bald fünf Jahre getrennt, und eigentlich fehlte es mir an nichts. Und doch ... Nachdem ich mein Profil angelegt hatte, bekam ich unzählige Vorschläge und viele Anfragen. Aber irgendwie sprang der Funke nirgends, und ich habe mich bei niemandem gemeldet.

Während zwei, drei Wochen blieb ich aber beim Durchblättern ihrer Vorschläge immer wieder am selben Profil hängen. Soll ich oder soll ich nicht? Eines Tages habe ich mir ein Herz gefasst und IHM ein Spass-Match geschickt. Er ist sofort darauf eingestiegen, aber den versprochenen Kaffee hat er sich wegen einer fehlenden Übereinstimmung leider nicht verdient. Was jetzt? Also haben wir abgefangen, per Mail über die eine Differenz zu debattieren. Im Nu hat sich ein reger Mailaustausch entwickelt. Aber obwohl wir bald feststellten, dass wir nur wenige Autominuten voneinander entfernt wohnten, kam für mich ein Treffen, zumindest vorläufig, nicht in Frage.

Ich war mir vor allem über meine eigenen Beweggründe noch sehr unsicher. Schon nach wenigen Mails hatte ich mich in V. verliebt, machte mir Bilder, von denen ich Angst hatte, dass sie der Realität nicht standhalten würden. V. seinerseits drängte auf ein Treffen, eben gerade, weil er die Realität prüfen wollte. Nach einigem Hin und Her haben wir uns dann wenigstens entschieden, zu telefonieren. Und wie! Schon das erste Gespräch dauerte Stunden. Ich konnte seine Anrufe jeweils kaum erwarten.

V. war allein erziehender, verwitweter Vater von zwei jüngeren Kindern. Die musste er jeweils ins Bett bringen, bevor wir halbe Nächte telefonisch verplauderten. V. machte immer mehr Druck: Er wollte mich treffen, meinte, er suche keine Brief- oder Telefonfreundin, sondern eine Frau aus Fleisch und Blut. Nur weil ich Angst hatte, ihn zu verlieren, stimmte ich einem Treffen zu.

Du meine Güte, was war ich aufgeregt, als ich mit dem Zug zu diesem Date fuhr! Mein Herz stolperte wie wild, ich konnte kaum atmen und überlegte mir mehr als einmal, umzukehren! Aber ich blieb standhaft. Und da war ER. Ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Sehr gross, ernst und zurückhaltend. Die Vertrautheit aus den Telefongesprächen und den Mails war weg. Wir sind dann in zwei, drei Lokale gegangen, haben geplaudert, ich habe ihn nach seinen Kindern gefragt - es war alles sehr steif und gehemmt. Er hat mich später nach Hause gefahren. Ich war ernüchtert, enttäuscht und dachte: Das war's wohl, er hat sich da wohl ein anderes Bild von mir gemacht. Tagelang habe ich mich nicht gemeldet, habe nichts von ihm gehört und war ziemlich down. Am Samstag darauf, ich war unterwegs zu meiner Schwester, kam ein SMS von IHM. Er fragte, was denn los sei. Ob ich keinen Kontakt mehr mit ihm wolle. Er fände das sehr schade, hätte gerne noch eine zweite Chance. Ich solle ihm doch eine ehrliche Antwort geben. Das hat mich sehr angerührt. Ich bin wieder nach Hause gefahren, habe ihm vom Zug aus ein SMS zurückgeschrieben, er solle mich doch später anrufen. Das hat er getan - und wir hatten ein wunderbares Gespräch. Wir haben uns vorgenommen, die Sache langsam anzugehen, uns Zeit zu nehmen zum Kennenlernen.

Nach ein paar wenigen Stunden Schlaf kam wieder ein SMS. Er fahre mit seinen Kindern an die Herbstmesse nach Basel, ob ich sie nicht begleiten wolle. Ich hatte grosse Bedenken, ob seine Kinder damit umgehen könnten. Er aber meinte, das ginge schon in Ordnung. Er sei da sehr unkompliziert und hätte seine Kids auch schon gefragt - sie fänden das gut, wenn ich mitkäme. Also habe ich, einmal mehr mit grossem Herzklopfen, mich auf das nächste Treffen vorbereitet. Die drei kamen mich abholen, und wir sind zu viert losgezogen. Als ich ihn an diesem Nachmittag im Umgang mit seinen Kindern beobachten konnte, war's um mich geschehen. Die verloren geglaubte Vertrautheit war wieder da, und die Kinder sind offen und neugierig auf mich zugekommen. Es war einfach ein perfekter Tag.

Ab diesem Zeitpunkt hat unser Lebenszug ein enormes Tempo aufgenommen. Zwei Monate nach diesem Sonntag bin ich bei ihm und den Kindern eingezogen, und wir haben begonnen, als Familie zu leben. Wir genossen eine wunderbare Weihnachtszeit, es hat von Anfang an ganz toll funktioniert. Wir haben schnell gemerkt, dass das Schicksal uns da eine ganz grosse Liebe geschenkt hat. Und wir haben dieses Geschenk angenommen und werden es auch nicht mehr loslassen. Zehn Monate nach unserem ersten Kontakt über Parship haben wir geheiratet. Das war vor gut zwei Monaten. Jetzt planen wir unser neues Haus, in das wir im nächsten Frühling einziehen werden. Es geht uns und den Kindern nur gut, und wir sind Parship sehr dankbar für die 'Starthilfe'!"

Am 3. August 2007 heirateten Luise und Volker - das gesamte Parship-Team gratuliert sehr herzlich!

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