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Schaffhausen

Bernhard (61) und Jolanda (48)

Bernhard (61, Redaktor) fand mit Parship.ch Jolanda (48, Kindergärtnerin). Er hat die gemeinsame Geschichte für uns aufgeschrieben (Namen geändert):

Bernhard (61) und Jolanda (48)

"Die Daten in ihrem Profil klangen attraktiv. Wie andere auch. Aber ein Wort wurde zum Reizwort, ein Satz zur Leine mit Widerhaken. Und die Spontaneität machte ihren ersten Hüpfer. Das Parship stach in offene See.

Jolanda also: 13 Jahre jünger, drei Teenager zu Hause. Wohnhaft am Ende der Schweiz, immerhin an einem europäischen Strom. Ich in der Metropole an einem zubetonierten Bach, bereits mit guter Aussicht in Richtung Ruhestand, Workaholic, Grossstadtpflanze, wenigstens natursüchtig. Von 'entdeckungsfreudigen Augen' schrieb sie, vom Wandern und der Stille, von der Liebe zur Musik und dem Instrument, das ich auch spiele. Der E-Mail-Wechsel entwickelte sich schnell und leicht. Und gleich per Du, das muss aber gar nicht sein. Sie schrieb ausführlich, spontan und frisch - und genau so war dann auch das erste Telefongespräch nach einer Woche.

Im Grunde weiss man recht bald, wann mit dem Mailen genug ist: 4, 5 Mal hin und her, und dann aber bitte die Stimme. Der erste, wirklich grosse Angstmoment. Beim Mailen kann man immer noch etwas camouflieren, das Telefon ist so unbarmherzig wie der erste Treff: Ist die Stimme hoch, zu hoch? Nuschelt und nölt die Unbekannte vielleicht gar? Mag ich ihren Dialekt? Jolandas Dialekt gilt im Rest des Landes als wenig kuschelfähig. Aber welch warme, helle, liebe Stimme! Das sagte ich ihr, und sie sagte auch etwas sehr Nettes. Wir wollten uns treffen. Weitere Telefonate, auch SMS sind gut zum Überbrücken und bei Laune bleiben.

Am entscheidenden Tag, ich sass schon im Zug, schrieb sie: 'Steige jetzt mit klopfendem Herzen ins Auto.' Das tat gut: So ernst wie nötig, so locker und offen wie möglich. Wir waren uns auch einig, dass die ersten beiden Sekunden Blickkontakt wohl entscheidend seien. Am Bahnhof sagte sie, als wir sofort zu ihrem Auto hinsteuerten für einen Spaziergang den grossen Fluss entlang: 'Wir haben also noch eine weitere Sekunde?!' Es wurden ein paar ruhige, wache Stunden. Ich hatte mich bemüht, Wegsteigungen und die Uferböschung jugendlich munter anzugehen, ohne ins Schnaufen zu geraten. Später sagte sie: 'Ich hatte Angst, du seiest vielleicht etwas dick und kämest gleich ins Schnaufen.'

In einer Gartenbeiz fand ich: 'Es wäre doch schön, einmal zusammen zu kochen?' Die Serviererin wurde noch freundlicher, die andern Gäste noch stiller. Auf dem Parkplatz dann eine heftige Umarmung. Kochen taten wir nach einem weiteren Spaziergang-Treff, als sie zu mir in die Stadt mit dem zubetonierten Bach kam. Ich assistierte dann bald auch in ihrer Küche, und die drei Teenager zeigten sich vom Saibling an Weisswein-Kapernsauce angetan. Keine Gnade fand die Salatsauce. Salat ist nicht cool. Der Lernprozess ist voll im Gang. In jeder Beziehung."

Bernhard (61, Redaktor)

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