> Erfolgsgeschichten > Anna (50) und Lukas (55)

Bern

Wanderung zum Liebesglück

Anna (50, Juristin) und Lukas (55, Arzt) fanden über Parship.ch zueinander. Als erstes Date machten die beiden eine Bergwanderung. Auf dem Gipfel angekommen, genossen die beiden den wunderschönen Rundblick und das gemeinsame Picknick. Dies sollte nicht die letzte Wanderung bleiben (Namen geändert):

Steinherzen © Shutterstock.com

Lukas: „Ich wählte schon vor Jahren Parship zur Partnerinnensuche und hatte gute Erfahrungen gemacht. Mit dreiwöchiger Verspätung antwortete die 50-jährige, reiselustige Juristin Anna doch noch auf meine Anfrage. Von da an ging alles sehr schnell. Nach nur gerade sieben Mails bzw. vier Tagen telefonierten wir miteinander, allerdings nur um Näheres für unser erstes Treffen zu klären. Bevor ich zehn Tage später zu einer grösseren Bergexpedition nach Peru aufbrechen sollte, wollte ich eine letzte Trainingstour im Berner Oberland unternehmen. Auch wenn Anna anfänglich zögerte – sie hatte am nächsten Tag schon ein Date fixiert und deshalb Bedenken, am Vortag mit jemand anderem unterwegs zu sein - konnte ich sie mit der Idee, eine Wander-/Bergtour zu machen, die auch mal bestehende Wege verlässt, überzeugen. Letztlich willigte sie ein, da ich ihr erklärte, ich würde ohnehin das schöne Wetter nutzen und zu zweit mache eine Wanderung viel mehr Spass. Im ‘schlimmsten‘ Fall hätten wir zusammen einen schönen Tag verbracht und wenn sich daraus mehr entwickeln würde, wäre das das Tüpfelchen aufs i! Dass ich mit Anna einen Lottosechser landete, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Auf der Fahrt von Bern Richtung Justistal stellten wir erst einmal fest, dass wir etliche gemeinsame Bekannte haben und es sollten immer mehr werden. Bei der Grönhütte starteten wir unsere Wanderung auf das Sigriswiler Rothorn – trotz Geplauder kamen wir gut voran und waren nach einer Stunde schon fast 500 Höhenmeter aufgestiegen. Kurz vor dem Gipfel reichte ich ihr an einer ausgesetzten Stelle die Hand und nur Minuten später kamen wir Händchen haltend oben an. Beim ausgiebigem Picknick und schönstem Herbstwetter kamen wir uns schnell näher. Als wir uns schliesslich an den Abstieg machten, waren ganze drei Stunden vergangen!

In der nächsten Woche trafen wir uns noch zwei Mal, bevor ich aufbrach. Während langen vier Wochen war der Kontakt auf SMS bzw. Mails beschränkt, für zehn Tagen war er sogar komplett unmöglich (kein Empfang). Umso schöner war das erste Treffen nach meiner erfolgreichen Expedition, das uns an die Aare führte. Seither sind wir schon fast unzertrennlich und verbrachten eine erste tolle Ferienwoche in den Bergen beim Skifahren. Erste Bergtouren bzw. ein längeres Trekking sind geplant.

Ich habe in Anna die Frau gefunden, die ich schon immer gesucht habe und werde sie nie mehr loslassen! Es gibt ganz viele Dinge, die Anna für mich besonders machen: Sicher am wichtigsten war, dass sie mir sofort sympathisch war und sie mir auch vom Aussehen her gefiel. Als Mutter von Kindern, die altersmässig meinen entsprechen, weiss sie, dass man den jeweiligen Partner nicht ganz für sich alleine hat und bringt entsprechend viel Verständnis für Kinderbelange auf. In Anna habe ich eine intelligente, attraktive und sportliche Partnerin gefunden, die auf eigenen Füssen steht und mit der man sprichwörtlich Pferde stehlen kann. Es ist schön, mit ihr Zukunftspläne zu machen und sie immer wieder aufs Neue kennenlernen zu dürfen. "

Anna: „Ich war noch nicht lange bei Parship und Lukas war (erst) mein vierter Dating-Partner. Trotzdem hatte ich mich innerlich schon fast von Parship verabschiedet. Die Dates vor ihm waren dadurch geprägt, dass ich jeweils mit zu viel oder zu wenig Engagement an das Treffen gegangen war. Schwer zu sagen, welches die unangenehmere Erfahrung war. Umso mehr überzeugte mich Lukas Vorschlag, uns einfach für eine Bergtour zu verabreden, nicht mehr und nicht weniger. In den eher kurzen Mails und am Telefon schien er zwar interessiert an einem Treffen, aber auch wohltuend realistisch und vor allem locker.

Am Tag unseres Treffens war ich noch mit dem Abfüllen der Wasserflasche beschäftigt, als ich ihn durch das Küchenfenster erkannte und vorab feststellte, dass er, wie seine Dating-Vorgänger, viel besser aussah als auf den Fotos. Im Unterschied zu diesen hatte er mir etwas mitgebracht: Ein Mini-Glas selbstgemachter Konfitüre mit Früchten aus dem Garten - sehr persönlich und doch, im Gegensatz zu einem Riesenstrauss roter Rosen etwa, immer noch sehr unverbindlich.

Unser Wandertempo war zügig, aber langsam genug, dass wir uns gut unterhalten konnten. Schnell hatten wir die Wanderwege hinter uns gelassen und bewegten uns in einer Geröllhalde aufwärts. Für die Routenwahl im Gelände erkundigte er sich jeweils nach meiner Meinung oder liess mich voran gehen. Unser Gesprächsthema? Erstaunlich offen erzählte mir Lukas von Beziehungen, Enttäuschungen und Trennungen. Mich berührte, was und wie er es erzählte und ich sah - so allein mit ihm in dieser wunderschönen Berglandschaft - keinen Grund, ihm meine Geschichte vorzuenthalten oder diese zu beschönigen. Meine Offenheit rührte vielleicht auch daher, dass er vor Jahren Ähnliches erlebt hatte, wie ich erst gerade zu verdauen begonnen hatte. Auf dem Gipfel angekommen liessen wir die trüben Erinnerungen beiseite und bewunderten die grandiose Rundsicht. Wir machten es uns auf der Picknickdecke bequem, genossen das mitgebrachte Essen und die Herbstsonne auf unserer Haut.

Wenn wir uns heute über unser erstes Treffen unterhalten, taucht immer wieder die Frage auf, wann uns bewusst wurde, dass es nicht das letzte sein würde. Vielleicht war es dieser Moment auf dem Gipfel: Für mich damals der schönste Platz auf der Welt mit dem angenehmsten Begleiter, den ich mir wünschen konnte. Vielleicht hat sich aber alles schon beim ersten Blick durch das Küchenfenster entschieden, nur dass ich mich dessen noch nicht bewusst war. Vielleicht ist alles viel simpler und er hat mich erst dann restlos von sich überzeugt, als er mir von seinem Picknick anbot - ein kulinarischer Höhenflug (genauso wie die Konfitüre übrigens)!

Über die Fortsetzung hat Lukas schon geschrieben. Ich lasse mich gerne von seiner Initiative und von seinem unglaublichen Bewegungs- und Tatendrang anstecken und freue mich unendlich auf all die Abenteuer, die wir noch gemeinsam erleben werden. Aber auch die ruhigen Momente zu zweit geniesse ich sehr. Es kommt mir vor, als würden wir uns immer wieder finden, so wie beim ersten Treffen, nur dass das Gefühl der Verbundenheit dabei jedes Mal noch stärker wird. Es ist der Beginn unserer Geschichte und bildet in seiner Einzigartigkeit und Schönheit ein solides Fundament für alles, was noch folgen wird."

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