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Aargau

Claudia (46) und Ralf (52)

Claudia (46, Assistentin der Geschäftsleitung) aus Biel traf mit Parship.ch Ralf (52, Geschäftsführer in einer Bauunternehmung) aus dem Aargau. Claudia hat die gemeinsame Geschichte für uns aufgeschrieben:

Er stand einfach vor meiner Tür © iStock

"Es war Ostern 2009. Der Abschied aus einer Beziehung, die angenehm war, aber wo von meiner Seite her die wirkliche Liebe fehlte, lag ganz kurz hinter mir. Ich zwang mich nun regelrecht, in Parship aktiv zu werden. Vielleicht würde ich mich ja doch noch einmal richtig verlieben.

Ich versandte diverse Spass-Matches, u.a. auch an Ralf. Unser Resultat war nicht überragend. Doch sein Profil hatte mich angesprochen, und ich schrieb ihm eine Kontaktanfrage mit Fotos. Seine sehr ausführliche und ehrliche Antwort kam postwendend mit 2 direkten Fragen: Wie stehst du zu Kindern und zu unserer Distanz? 1h 25 min. sind nicht gerade ideal, war meine Antwort. Aber ich mag Männer, die gut nach ihren Kindern schauen, und überhaupt, dass du Vater bist, sagt bereits vieles über 'Verantwortung im Leben übernehmen' aus. Ralf fragte im Mail sofort nach einem Treffen. So verabredeten wir uns für das kommende Weekend. Einerseits war es mir dabei innerlich nicht so wohl. Ich fand, dass ich doch etwas schnell unterwegs bin; ich sollte doch eigentlich von der vorangehenden Partnerschaft etwas mehr Abstand haben. Als neugieriger Zwilling, der die Abwechslung liebt, fand ich es andererseits aber doch reizvoll und spannend, jemand Neues kennen zu lernen. Und erst noch einen doppelten Steinbock, ob das wohl gut ausgeht? Ich war aber kaum kribbelig, wollte jetzt einfach vorwärts gehen und nach vorne schauen. Am Samstagmorgen, vor unserem ersten Date am Abend, telefonierten wir kurz. Ralf sollte mich bei mir zu Hause zum Essen abholen, ich hatte ja nichts zu verbergen und finde dies entgegen der Empfehlung von Parship stimmig für mich. Der Zürcher Dialekt war schon etwas abstrakt in meinen Berner Ohren - was soll’s! Von ihm kam ein SMS: 1:0 für dich mit deinem schönen Berner Dialekt! Als es pünktlich klingelte, war ich zwar geschminkt, aber die Haare waren noch unfrisiert ... etwas unüblich für meine sonstige Eitelkeit. Ich öffnete die Türe und draussen stand ein attraktiver, grosser Mann mit einem wunderschönen Blumenstrauss in der Hand. Mein erster Gedanke: Wow! Meinen Besucher platzierte ich im Wohnzimmer bei meinen Katzenkindern und die drei schlossen gleich Freundschaft. Nach 10 Minuten trat ich meinem Anwärter hübsch gestylt unter die Augen. Der Funke war wohl übergesprungen zwischen uns. Ich hatte ihm bereits beim ersten Anblick gefallen. Er imponierte mir, wie ruhig und offen er über seinen beruflichen Werdegang, sein Leben erzählte. Mein Vater und Ralf arbeiten beide im Baugewerbe - dies wirkte vertraut auf mich.

In den nächsten Stunden beim Essen fühlte ich mich äusserst wohl mit diesen blauen Augen, der Stimme, den Gesichtszügen. Meine Seele 'schaute' und bestaunte dieses Gegenüber, was seine Anwesenheit alles in mir auslöste. Dafür gibt es keine logische Erklärung, das ist einfach ein Gefühl, ein Wissen in einer anderen Dimension. Am nächsten Morgen schrieb ich ihm ein Mail und las am Spätnachmittag eine sehr positive Antwort. Später am Abend rief mich Ralf an und gestand mir, dass er sich in mich verliebt hätte - ich konnte dasselbe nur bestätigen. In den letzten 14 Jahren war ich auf der Suche gewesen, habe viele tolle Erfahrungen machen dürfen ... diesen Verlauf hatte ich zuallerletzt erwartet. Für beide ein kleines Wunder, da auch er erst ein halbes Jahr getrennt lebte, nach einer langjährigen Ehe.

In der folgenden Woche telefonierten wir jeden Abend miteinander, lernten uns so näher kennen. Am nächsten Weekend hatte der Weekend-Papa seine beiden Kinder zu Besuch. So freuten wir uns auf ein Wiedersehen bei mir in 14 Tagen. Der SMS-Austausch lief heiss am Kids-Wochenende und die Sehnsucht war gross. Er versprach, mich am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr anzurufen. Das Festnetz-Telefon klingelte und ich erkannte seine Natel Nr. nicht. Aber er war es. Ich fragte ganz erstaunt, warum er nicht übers Festnetz anrufe. Er lachte und fragte mich, ob ich die Auto-Nr. BE... hätte. Ich stockte ... und bestätigte es - meine Gedanken rasten - haben wir uns auf der Autobahn am Nachmittag gekreuzt? Ich hatte meine Zürcher Kollegin besucht. Warum er dies frage, wollte ich wissen, und er antwortete: Mach doch mal deine Türe auf ... wir fielen uns überglücklich in die Arme. Ich konnte es kaum glauben - es war so eine überwältigende Überraschung. Für ihn war es eine Bestätigung, dass er richtig gehandelt hatte. Er habe einfach kommen müssen, obwohl es sehr ungewiss war, wie ich regieren würde und ob ich mich freuen würde über diesen 'Spontanangriff'.

Nun sind wir seit 6 Monaten ein Paar. Sicher gibt es noch einige ungeregelte Dinge, Ecken und Kanten, die es gegenseitig auszugleichen oder zu akzeptieren gilt. Doch sind wir uns im Herzen einig und der Verstand tut ergänzend sein Bestes. Es ist toll, aus der in den vielen Jahren erworbenen Erfahrung nochmals ein JA zu spüren und eine gewisse Weisheit zu leben zum Besten aller Beteiligten."

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