Was macht eigentlich Sympathie aus? Beruht Sympathie auf Merkmalen des Charakters, des Stils oder doch eher des ersten, meist visuellen, Eindrucks? Sympathie ist ebenso schwer wie eindeutig zu fassen. Sicher spielen ähnliche Wesenszüge eine Rolle. Die lernt man jedoch meist erst kennen, wenn man sich schon ein Stück weit geöffnet hat. Oft entscheidet man aber bereits nach wenigen Sekunden, ob man einen Menschen sympathisch findet oder nicht. Also sind die Signale, die ein Mensch in kürzester Zeit übermitteln kann, ein entscheidender Faktor. Dazu zählen nicht nur die Attraktivität, sondern auch sonstige äusserliche Zeichen wie Kleidungsstil, Körperhaltung, Mimik und Gestik. Diese Wesenszüge sind zwar in einem gewissen Parameter kontrollierbar, jeder Mensch wird aber immer eine ganz individuelle Erscheinung besitzen – die auf Zuneigung oder Ablehnung stossen kann.
Unsere zünftige Bergtour zu zweit
Ingrid (63) und Moritz (70)
Aus ungezwungenen Treffen wurde mehr
Claude (32) und Maria (26)
Über eine Brücke aufeinander zu
Mathias (31) und Claudia (27)
Unser zweites Happy End
Reto (43) und Katja (34)
Er wohnt an ihrem Ferienort
Alice (37) und Gunther (39)
Ein perfekter Abend
Barbara (33) und Rädu (34)
Auf die Frage, was sympathisch ist und was nicht, wird man per se keine Antwort geben können. Zu unterschiedlich sind Geschmäcker, regionale Unterschiede, Bildungslevel oder gar kulturelle Differenzen. Die meisten Menschen werden es jedoch nicht allzu sympathisch finden, wenn ein Mensch mit finsterer Mine und ablehnender Körperhaltung den Raum betritt. Solche Körperhaltungen werden oft viel eindeutiger unterbewusst wahrgenommen, als allgemein angenommen. Man sollte also, wenn man nicht allzu negativ auffallen möchte, sich seiner nonverbalen Gestik bewusst sein. Ein weiterer Punkt ist der Wille zur Kommunikation. Verschlossene Menschen können zwar als ebenso interessant wahrgenommen werden wie aufgeschlossene, jedoch sinken ihre Chancen, in grösseren Gruppen positiv aufzufallen, erheblich, wenn Sie nicht versuchen, offen zu sein. Das ist oft gar nicht so schwer, wie Sie glauben. Ein kurzer Einstieg, eine kleine Anekdote, ein Kompliment oder einfach nur ein offener Blickkontakt signalisieren Interesse und Offenheit.
Man sollte allerdings nicht versuchen, mit allen Mitteln Menschen für sich gewinnen zu wollen. Ein übertriebener Charme kann sehr schnell störend und unnatürlich wirken. Sympathie wird Ihnen aber dort vermehrt entgegengebracht werden, wo Sie möglichst natürlich agieren. Und dann heisst es eigentlich nur noch, die Dinge laufen zu lassen. Und Sie werden noch viel mehr gegenseitige Sympathien entdecken.