In intimen Beziehungen sorgen sie für das gewisse Etwas, jeder hat seine eigene und würde auch gerne erfahren, welche sein Partner hat – das Stichwort lautet: Fantasie. Es mag manch einem peinlich erscheinen, über die eine oder andere Vorstellung, die man gerne wahr werden lassen würde, mit seinem Partner zu sprechen. Es ist jedoch ein völlig normales Bedürfnis. Vielleicht fällt es uns oft so schwer, darüber zu sprechen, weil der Bereich, in dem sich Fantasien abspielen, zu den persönlichsten Regionen unserer Psyche gehört. Dort hat ausser uns zunächst einmal niemand Zutritt, nicht einmal unser Partner. Wer sich nicht sicher ist, ob er seine Fantasien preisgeben sollte, sollte sie unbedingt geheim halten. Oft stellt sich jedoch heraus, dass die Vorstellungen, die man für unkonventionell hielt, gar nicht so weit her geholt sind. Manchmal hat der Partner sogar ähnliche Fantasien. Die persönlichen Wünsche können so in die Realität umgesetzt werden. Der erste Schritt dorthin mag etwas Mut erfordern, ist aber nicht so schwer, wie es scheint. Man sollte sich daher ab und zu Zeit nehmen, in Ruhe mit dem Partner über seine Fantasien zu sprechen. So kann man die Wünsche des anderen kennenlernen und vielleicht sogar Gemeinsamkeiten entdecken.
Probezeit für die Liebe
Frisch verliebt - und nun? Neben Schmetterlingen im Bauch und Schwindelanfällen hält eine beginnende Romanze immer auch einige Stolpersteine bereit. Zweifel und Unsicherheiten zum Beispiel. Acht Fallen - und wie Sie sie erfolgreich umschiffen.
Vertrauen ist eine Grundvoraussetzung. Sie sollten sich sicher sein, dass, wenn Sie Ihren Partner an Ihrer Fantasiewelt teilhaben lassen, er auch verantwortungsvoll damit umgeht. Der oder die andere freut sich zumeist über ein solches Gespräch, weil auch er oder sie hier ihre eigenen Wünsche äussern kann. In der Regel sind Ängste davor, dass es eine peinliche Unterhaltung werden könnte, unbegründet. Der beste Zeitpunkt für ein solches Gespräch ist ein Moment, in dem die Stimmung bereits intim aufgeladen ist. Das kann zum Beispiel ein Augenblick nach der körperlichen Liebe sein, oder wenn der Kontext im medialen Umfeld angesprochen wird. Trauen Sie sich, die Fantasien anzusprechen, und Sie werden feststellen, dass sich deren Äusserung meist positiv auf Ihr Sexualleben auswirkt.
Weiss der Partner erst einmal von Ihren Fantasien, hat er viel mehr Möglichkeiten, sie durch bestimmte Mittel anzuregen, wie zum Beispiel durch einen Striptease. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass der Partner nicht immer auch das mag, was einem selbst gefällt. Wenn er oder sie bestimmte sexuelle Praktiken ablehnt, sollten Sie das akzeptieren.