Grosse, starke Männer mit Helm und ausreichend Ahnung vom Nestbau, kreativ und doch mit beiden Beinen am Boden: Jede vierte Frau träumt gemäss einer repräsentativen Studie von PARSHIP.ch von einem Architekten als Begleiter durchs Leben. Auf Platz 2 der Befragung, an der über 1.000 Schweizer Singles teilnahmen, kamen Handwerker (27,7 Prozent), knapp gefolgt von Ärzten (26,1 Prozent) und Juristen (25,7 Prozent).
Am unattraktivsten hingegen sind Beamte (4,3 Prozent), Banker (10,1 Prozent), Skilehrer (11,9 Prozent) und Journalisten (14,6 Prozent). Und was wollen die Männer? 26,3 Prozent wären gern mit einer Ärztin zusammen. Auf Platz 2 rangieren bei ihnen Unternehmerinnen (24,2 Prozent), gefolgt von Pflegefachfrauen und Event-/PR-/Marketing-Managerinnen (je 20,9 Prozent) sowie den Flight Attendants (20,1 Prozent). Die schlechtesten Karten haben Psychologinnen (8,6 Prozent) und Coiffeusen (10,5 Prozent).
Danach gefragt, was in Bezug auf den Beruf eines potentiellen Partners wichtig sei, gaben Schweizer Single-Frauen an, dass für sie das Einkommen zentral sei (29,8 Prozent), noch vor der zeitlichen Verfügbarkeit des Partners (26,7 Prozent) und dessen intellektuellem Niveau (21,4 Prozent). Zudem müsse im Beruf des Partners Einfühlungsvermögen gefragt sein (19,9 Prozent). Für Schweizer Single-Männer ist das Einkommen einer Partnerin nicht ganz so entscheidend: 24,4 Prozent der Befragten wünschen sich vor allem eine Partnerin, deren Beruf sie nicht zu stark absorbiert. Zudem ist ihnen das intellektuelle Niveau der Partnerin wichtig (17,5 Prozent). Noch vor dem Kriterium Einkommen (15,6 Prozent) erachten Schweizer Single-Männer die Kreativität des Berufes einer Partnerin (15,8 Prozent) als ausschlaggebend für ihre Partnerwahl.
Und wenn Sie Ihren Beruf nicht im oberen Teil der Auflistung finden? Tragen Sie es mit Fassung. Sie haben genügend andere Möglichkeiten, Ihr Online-Profil ins rechte Licht zu rücken. Da der Beruf bei der Online-Partnersuche aber meist recht prominent angegeben ist: Überlegen Sie, was Sie genau schreiben. "Selbstständig" oder "Angestellte" ist nicht sehr aussagekräftig. Unbedingt meiden sollten Sie Insider-Kauderwelsch. Denn wer hat schon Lust, zu googeln, was mit ÜJ?H-Berater oder L*T@-Manager gemeint sein könnte …
Katharina Hemmelmair/PARSHIP